Video- und Laserprojektionen erleichtern die Fertigung (Bild: WikiImages/ Pixabay laser-ga7e4c0e97_1280)
Effizientes Arbeiten bei hoher Zeitersparnis
Der Zeit- und Kostenfaktor ist ein entscheidender Grund für den hohen Konkurrenzdruck in der Produktion der verschiedenen Unternehmen. Immer dort, wo das Montieren und auch Positionieren von Teilen erforderlich ist, kann die Video- und Laserprojektion in höchster Qualität ein hohes Maß an Arbeit im Vergleich zu physischen Methoden einsparen. Das gilt nicht zuletzt dann, wenn besonders große Mengen oder hohe Stückzahlen in einer möglichst kurzen Zeitspanne gefertigt werden sollen.
Die Arbeitsabläufe in der Fertigung werden erkennbar beschleunigt und der grundsätzliche Gesamtdurchsatz kann entsprechend erhöht werden. Der Einsatz von Lasern sorgt für schnellere Produktionsprozesse und ermöglicht dadurch eine nachhaltige Reduktion der Kosten. Mittlerweile sind Laser zur Optimierung der Automobilfertigung und zahlreicher anderer Einsatzfelder in der Industrie weltweit im Einsatz.
Die Funktionsweise der Projektoren
Die in der industriellen Fertigung eingesetzten Video- und Laserprojektoren funktionieren primär im Sinne von sogenannten optischen Leitsystemen. Mit ihrer Hilfe kann darauf verzichtet werden, zeitaufwendige Vorlagen zu erstellen. Stattdessen können beispielsweise erforderliche Positionen unmittelbar auf dem Objekt angezeigt werden, wobei die Präzision hierbei, gerade auch bei der Verwendung eines Lasers, in einem Bereich von tausendstel Millimetern liegt.
Ob das Setzen von Schweißnähten bei der Fertigung eines Autos erforderlich ist oder riesige Windflügel für den Einsatz in Windkraftanlagen produziert werden müssen, die Projektoren erlauben die Anwendung in nahezu allen industriellen Einsatzfeldern. Jeder einzelne erforderliche Arbeitsschritt wird unmittelbar auf das zu bearbeitende Werkstück projiziert. Exakte Markierungen sind dabei ebenso möglich wie die sekundenschnelle Anpassung einer Projektion an die jeweiligen Bedingungen oder auch Änderungen.
Wettbewerbsvorteil dank Zusammenführung vieler Arbeitsschritte
Noch vor wenigen Jahren kam die Fertigung in der Industrie nicht ohne komplexe Berechnungen und die Herstellung von aufwendigen Schablonen aus. Der Einsatz von Video- und Laserprojektoren erlaubt stattdessen nicht nur eine erhebliche Vereinfachung selbst der kompliziertesten Aufgaben. Auch die Kontrolle sämtlicher Arbeitsschritte ist Teil der Laser-Technologie und macht damit die üblichen Kontrollvorgänge obsolet.
Auch die stets genaue Sichtbarkeit aller Montageschritte und die damit verbundene fehlerfreie Ausführung sorgen dafür, dass im weiteren Verlauf keine sonst möglichen Folgeschäden zu erwarten sind. Selbst schwierige Prozesse lassen sich mit dem Laser deutlich schneller und sorgfältiger umsetzen. Die hohe Effizienz und die umsichtige Zusammenführung der jeweils zahlreichen einzelnen Arbeitsabläufe bieten am Markt enorme Vorteile, nicht zuletzt, was die Schnelligkeit und das Einhalten von zeitlichen Vorgaben betrifft.
Laserpräzision am Beispiel der Automobilindustrie
Die Sicherheit von Fahrzeugen hat bei der Fertigung von Automobilen höchste Priorität. Laser zur Optimierung der Automobilfertigung sind demnach hier nicht mehr wegzudenken. Zu den zentralen Faktoren zählen dabei die Messsysteme, die für eine kontinuierliche Qualitätsprüfung sämtlicher Werkstücke sorgen bereits während der jeweiligen Prozesse der Produktion. Sollten Fehlerbereiche in Erscheinung treten, lassen sich diese bereits vor der Fertigstellung schon im geringfügigsten Bereich erkennen und beseitigen, bevor das Werkstück fertiggestellt ist.
In der Automobilindustrie existieren extrem strenge Regeln und Normen. Die Sicherheitsvorgaben sind immens und müssen von jedem Unternehmen sichergestellt werden, noch bevor ein Fahrzeug in die Produktion geht. Bereits kleinste Schäden können ansonsten zu hohen Ausfallzahlungen führen. Video- und Laserprojektionen erleichtern die Genauigkeit und damit verbunden das Minimieren von Fehlerquellen zu jedem Zeitpunkt der Fertigung. Dadurch können besonders sichere Fahrzeuge produziert werden, die darüber hinaus langlebig und hochwertig verarbeitet sind.
Digitale Technik mittels Computer-Aided-Design (CAD)
Wesentlicher Bestandteil von Fertigungs- und Konstruktionsprozessen sind konkrete Modelle oder auch Baupläne, die als Grundlage dienen. Dies wird heute nicht mehr am Reißbrett vorgenommen, sondern unter Zuhilfenahme einer computergestützten Software. Diese CAD-Software wird in erster Linie von Bauzeichnern, Architekten oder auch Konstrukteuren verwendet. CAD-Programme ermöglichen das Zeichnen von entsprechenden Plänen in der Fertigung sowie die direkte Modellierung von Flächen beziehungsweise 3-D Modellen.
Mithilfe von dynamisch verlaufenden Video- sowie Laserprojektionen werden die jeweiligen CAD-Daten direkt auf dem zu fertigenden Bauteil sichtbar gemacht. Diese sogenannten digitalen Schablonen funktionieren laserbasiert und können dabei in Echtzeit immer wieder neu bei jeder einzelnen Bewegung an die sich ändernden Umgebungsbedingungen angepasst werden. Durch diese Abläufe lassen sich im Schnitt etwa 75 Prozent Zeit einsparen im Vergleich zu nicht digitalen Messverfahren.
Automation als Herzstück der industriellen Produktion
Automation ist mittlerweile zum wichtigen Stichwort innerhalb der Fertigung in der Industrie geworden. Auch wenn es immer zahlreiche manuelle Tätigkeiten geben muss, werden die meisten Fertigungsarbeiten durch automatisierte Abläufe und digitale Projektionen erheblich erleichtert und optimiert.
Die einzelnen Arbeitsschritte werden deutlich vereinfacht und gewinnen sehr an Flexibilität innerhalb ihrer Handhabung. Das gilt nicht nur für die vielfältigen unterschiedlichen Abläufe in der Fertigung, sondern insbesondere auch für die qualitätssichernden Maßnahmen. Die Laserprojektionen führen die Anwender durch alle Arbeitsabläufe, ein Aspekt, der gerade vor dem Hintergrund der steigenden Variantenvielfalt eine große Bedeutung einnimmt.
Der Einsatz von industrieller AR-Technologie (Augmented Reality) stellt hier eine höchst visuelle Option bereit. Sie führt dazu, dass Arbeitsanweisungen durch das Abbilden von digitalen Inhalten direkt auf dem unmittelbaren Arbeitsfeld wiedergegeben werden können. Die Produktivität wird in Folge nachhaltig gesteigert, Arbeitsabläufe werden beschleunigt und langwierige manuelle Prozesse zunehmend verringert.
Video- versus Laserprojektionen
Der Einsatz von Video- oder Laserprojektoren hängt in der Regel von der Art des industriellen Einsatzbereichs und den vorhandenen Umgebungsbedingungen ab. Laser zeichnen sich durch ihre enorme Präzision aus. Sie sind besonders kontrastreich und eignen sich dadurch ideal beispielsweise im Bereich von Projektionen, bei denen eher helle Lichtverhältnisse gegeben sind. Auch bei vergleichsweise dunklen Flächen oder solchen, die sich durch starkes Reflektieren auszeichnen, sind Laserprojektoren sinnvoll eingesetzt.
Ein Videoprojektor ist im Vergleich dazu ideal geeignet, um eine sehr große Anzahl an Informationen gleichzeitig zu verarbeiten. Die Präzision ist auch hier äußerst hoch, allerdings nichts mehr im tausendstel Millimeter Bereich. Darüber hinaus ist der Anschaffungspreis von Videoprojektoren meist günstiger als von Laserprojektoren. Durch Videoprojektion können farbige und vor allem vollflächige Darstellungen verwirklicht werden. Hier bietet der Laser primär Konturen.