Zufriedenheit auf allen Seiten

Beate Freyer, Geschäftsführerin der machineering GmbH: „Die virtuelle Inbetriebnahme mit iPhysics ist mehr als nur die Erstellung von Modellen. Sie ist der rote Faden durch die heutige Produktentwicklung und ermöglicht die zügige Absicherung von Konzepten und Entscheidungen zu jedem Zeitpunkt. So verkürzt sich nicht nur der gesamte Entwicklungsprozess, sondern wirkt sich nachweislich positiv auf viele Unternehmensbereiche aus. Wir haben da mal nachgerechnet: Die mögliche Effizienzsteigerung durch ungenutzte Potenziale bewegen sich jährlich zwischen 5 % bis 10 % des Umsatzes.“ (Quelle: machineering)
Nicht zuletzt wurde durch den Einsatz von iPhysics auch das Unternehmensklima positiv beeinflusst. So verbleibt durch den geringeren Zeitaufwand für Abstimmungen und Trouble Shooting mehr Zeit für die eigentlichen Tätigkeiten. Das schafft Mitarbeiterzufriedenheit und -akzeptanz.
Und auch das Management kann sich freuen: Die Investitionsrechnung zeigt, dass den relativ niedrigen Aufwänden für die virtuelle Inbetriebnahme und den zusätzlichen Mitarbeiterkapazitäten große Effizienzsteigerungen in vielen Unternehmensbereichen gegenüberstehen: Mit einem reinen Einsparungspotenzial in Höhe von rund 1,7 Mio. € beim Einsatz von iPhysics amortisieren sich die Kosten für die Anfangsinvestition bereits nach rund drei Monaten.
Ausblick
Generell gibt es für Unternehmen unterschiedliche Ansätze, die Simulation zu integrieren. „Einer davon – und dieser hat sich bewährt – ist, eine eigens dafür vorgesehene Abteilung oder ein Core Team ins Leben zu rufen“, sagt B. Freyer und erzählt: „Viele Unternehmen sind den Weg gegangen, dass sie Simulationsteams geschaffen haben; Teams bestehend aus Top-Fachleuten aus Konstruktion und Automatisierung. Beide arbeiten simultan an Modellierungsprojekten und nehmen virtuelle Anlagen am Bildschirm step by step in Betrieb. Nach Abschluss eines Projekts können die Simulationsmodelle weiterverwendet werden, indem Gleichteile inklusive Simulationsdaten in Bibliotheken übernommen werden.“ Das erleichtere die Simulation nachfolgender Anlagen. Außerdem können diese für den Vertrieb zur Kundenakquise, den After-Sales, die Produktionsüberwachung oder für Schulungszwecke eingesetzt werden. „Die Visualisierung der Simulationsmodelle bzw. des Digital Twin kann auch über VR/AR oder Web bzw. Apps erfolgen, was das Handling durch Flexibilität und teilweise Komfort enorm erhöht“, berichtet die Geschäftsführerin.
Einen breiten Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von iPhysics gibt auch Walter Kohlbauer, Geschäftsführer der AGS-Engineering GmbH: „Derzeit setzen wir iPhysics im Vertrieb für Videokonzepte ein, die die geforderten Taktzeiten schon frühzeitig belegen können, in der Konstruktion für virtuelle Tests und in der Automation für die virtuelle Inbetriebnahme. Wir planen die Einsatzbereiche noch weiter auszubauen und zukünftig iPhysics auch für Bedienerschulungen und die Inbetriebnahme per Fernwartung zu nutzen. Der Kosten-Nutzen-Faktor stimmt uns auch nach der erst kurzen Nutzungsdauer schon sehr positiv.“ Und es geht noch weiter: „Wir entwickeln unsere Simulationssoftware stetig fort. So kann jetzt beispielsweise neben der Maschinensimulation auch der Mensch im virtuellen Ablauf integriert werden. Die Human Twins bieten sich gerade für die optimale Arbeitsplatzgestaltung sowie für die Absicherung der Mensch-Maschine-Kollaboration an“, sagt B. Freyer abschließend.