Mit ASi lässt sich die digitale Transformation in der Prozessindustrie effizient umsetzen.

Bild 01: Mit ASi lässt sich die digitale Transformation in der Prozessindustrie effizient umsetzen. (Quelle: Bihl+Wiedemann/stock.adobe.com_PaulShlykov_ 672568353)

Vielerorts ist die Infrastruktur für die Datenkommunikation bereits vorhanden ist, denn AS-Interface genießt als etablierte Feldbuslösung für die erste Automatisierungsebene in der Prozess- und Verfahrenstechnik seit Langem einen guten Ruf (Bild 1). Mit seinem typischen gelben Profilkabel zur gleichzeitigen Übertragung von Energie sowie Safety- und Standarddaten – alternativ kann bei Bedarf auch ein Rundkabel verwendet werden – ist ASi dort etwa für die Automatisierung von Ventilen und Ventilinseln oder die binäre Erfassung von Endlagen zum Teil seit über 20 Jahren gesetzter Standard.

Vorteile von ASi

Zu den Stärken des Systems gehören die einfache Planung, das unkomplizierte, flexible, zuverlässige und kostengünstige Anschlusskonzept mit weniger Steckern und ohne vorkonfektionierte Kabel sowie die einfache Integration beispielsweise von Ventilen am jeweils idealen Verdrahtungspunkt. Außerdem überzeugt ASi durch die große Freiheit in der Topologieauswahl, die zeitsparende Inbetriebnahme, die komfortable Diagnose, die einfache Erweiterbarkeit sowie die hohe Zukunftssicherheit durch die Einführung von ASi-5. Denn überall dort, wo in der Prozesstechnik bereits mit ASi-3 und ASi Safety at Work gearbeitet wird, kann die vorhandene Infrastruktur auch in Verbindung mit ASi-5 und ASi-5 Safety weiterhin genutzt werden. Und weil führende Hersteller wie Bürkert, Gemü, Sense, Sitomatic, SPX Flow oder Valmet bereits Ventilanschaltungen und prozesstechnische Komponenten mit ASi-5 Schnittstelle anbieten oder aktuell daran arbeiten, können Anlagen durch die Erweiterung direkt fit gemacht werden für die Integration in das IIoT (Bild 2).

Integration in digitales Netzwerk mittels ASi-5

Standard- und smarte Sensoren und Aktuatoren ebenso wie Safety- und Standard-Devices – sie alle können über ASi-5 vollständig in ein digitales Netzwerk integriert werden. Mit den Software-Suites und den ASi-5/ASi-3 Feldbus Gateways von Bihl+Wiedemann können Anwender in der Prozessautomation aber nicht nur über das ASi Netzwerk Geräte parametrieren und deren Diagnosedaten erhalten, sondern zusätzlich auch Prozessdaten auslesen. Da diese (Safety) Gateways auch mit OPC UA, dem Kommunikationsstandard für Industrie 4.0 und dem IIoT, sowie der Anwendungsprogrammierschnittstelle REST-API ausgestattet sind, können ASi Netzwerke auch in Lösungen wie z. B. die Gerätemanagement-Software ABB FIM (Field Information Manager) zur Konfiguration, Inbetriebnahme, Diagnose und Wartung von Feldgeräten integriert werden (Bild 3).

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