Herausforderung Fachkräftemangel

Uwe Scharf (links) ist Geschäftsführer Vertrieb Deutschland bei Rittal und Jan Fleming ist Vice President Costumer Journey bei Eplan

Uwe Scharf (links) ist Geschäftsführer Vertrieb Deutschland bei Rittal und Jan Fleming ist Vice President Costumer Journey bei Eplan (Quelle: Initiative Schaltschrankgestalter)

Andreas Rosso ist Executive Vice President Industrial Components & Electronics bei Phoenix Contact

Andreas Rosso ist Executive Vice President Industrial Components & Electronics bei Phoenix Contact (Quelle: Initiative Schaltschrankgestalter)

Stephan Volgmann ist Geschäftsführer der Phoenix Contact Deutschland GmbH

Stephan Volgmann ist Geschäftsführer der Phoenix Contact Deutschland GmbH (Quelle: Initiative Schaltschrankgestalter)

Eine bedeutende Herausforderung im Schaltschrankbau ist der Fachkräftemangel. Es ist entscheidend, junge Menschen für den Beruf des Schaltschrankbauers, sei es in der Planung oder Fertigung, zu begeistern.

Harald Mauch, Leiter des Segments Electrical Products bei Siemens Smart Infrastructure, betont die Bedeutung wirtschaftlicher Überlegungen. Hochqualifizierte Fachkräfte sollten nicht für einfache Aufgaben im Schaltschrankbau eingesetzt werden. Unternehmen müssen sich auf Qualität und Innovationen konzentrieren. Siemens legt daher großen Wert auf Innovationen, Digitalisierung und Standardisierung. H. Mauch betont, dass die Digitalisierung Veränderungen sowohl im Engineering- als auch im Fertigungsprozess erfordert.

Siemens bietet vielfältige Möglichkeiten für Berufseinsteiger und erfahrene Fachkräfte. Siemens-Produkte sind in vielen Märkten und Anwendungen zugelassen, was den Mitarbeitern die Flexibilität gibt, ihre Arbeitsweise und den Standort ihrer Arbeit zu gestalten.

A. Rossa sieht die Digitalisierung als eine Möglichkeit, junge Menschen für den Schaltschrankbau zu begeistern. Er betont die Affinität der jungen Generation zur Digitalisierung und fordert, dass „Ausbildungszentren eine Umgebung schaffen sollten, die den aktuellen und zukünftigen Stand der Technik widerspiegelt. Dies würde zeigen, wie die Zukunft gemeinsam mit neuen digitalen Medien gestaltet werden kann.“

Warum unterstützen Sie die Initiative Schaltschrankgestalter ?

Die Technologieanbieter und Lieferanten der Initiative Schaltschrankgestalter fördern einen leistungsfähigen Steuerungs- und Schaltanlagenbau. Dabei konzentrieren sie sich nicht nur auf einzelne Produkte, sondern legen den Fokus auf eine ganzheitliche Betrachtung des Prozesses – vom Engineering bis zur Fertigung.

A. Matthe: „Mit der Initiative Schaltschrankgestalter ermöglichen wir unseren Planern, unseren Kunden und den Anlagenbauern, durchgängige Tools nutzen zu können, die ihre Arbeitsprozesse vereinfachen, und sicherstellen, dass Normen und Vorschriften eingehalten werden, und dass Anlagen auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten optimal ausgelegt werden können.“

J. Fleming: „Die Initiative Schaltschrankgestalter ist ein großartiges Forum, um Hersteller, Lösungsanbieter und Schaltschrankbauer unter einem Dach zu versammeln und wichtige Themen gemeinsam zu diskutieren. Als Eplan sind wir direkt in Gespräche mit Kunden und Lieferanten eingebunden. Darüber hinaus verleiht die Initiative dem Schaltschrankbau in Deutschland ein Gesicht. Dies ist besonders wichtig, um junge Nachwuchskräfte für diese Branche zu begeistern. Gemeinsam sind wir stärker als jeder Einzelne.“

U. Scharf: „Der Schaltschrankbau ist komplex und besteht aus einer Vielzahl individueller Komponenten, die kein Unternehmen allein im Portfolio hat. In Partnerschaft können wir Probleme ganzheitlich lösen und den Kunden Mehrwert bieten, indem wir Gesamtlösungen anbieten und kompetente Partner für verschiedene Aspekte zusammenbringen. Alle Beteiligten profitieren davon, und unsere Kunden ziehen großen Nutzen daraus.“

T. Brenner: „Wir unterstützen die Initiative Schaltschrankgestalter, weil wir mit hervorragenden Produkten, effizienten Planungstools und bewährten Fertigungsprozessen die Zukunft als starkes Wissens- und Innovationsnetzwerk gestalten möchten. Der Einsatz digitaler Tools und Daten ermöglicht Zeitersparnis und führt zu höheren Qualitätsstandards.“

S. Volgmann: „Die Initiative Schaltschrankgestalter zeigt deutlich, dass wir vor denselben Herausforderungen stehen und diese gemeinsam lösen können und müssen. Alleine wären wir dazu nicht in der Lage. Innerhalb der Initiative können wir Themen und Ideen austauschen und gemeinsam daran arbeiten. Das ist einfach großartig.“

N. Südekum: „Die Initiative Schaltschrankgestalter ist aus zwei Gründen nützlich: Zum einen der partnerschaftliche Aspekt – unsere Mitarbeiter erhalten viele Anregungen und profitieren vom Austausch auf Augenhöhe mit vielen Partnern. Zum anderen leistet die Initiative einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.“

H. Mauch: „Mit der Initiative Schaltschrankgestalter und den dort verbundenen Unternehmen gibt es eine große Gemeinschaft, die für eine große Abdeckung des Markts steht. Wenn solche namhaften Firmen zusammenarbeiten und dem Kunden Lösungsvorschläge anbieten, versteht jeder, dass das Hand und Fuß hat.“

A. Rossa: „Die Initiative Schaltschrankgestalter zielt darauf ab, den Standort Deutschland im Bereich Schaltschrankbau zu stärken. Angesichts des wachsenden Wettbewerbsdrucks, insbesondere aus dem asiatischen Raum, können wir mithilfe digitaler Technologien und zukünftig auch künstlicher Intelligenz eine starke, wettbewerbsfähige Position für Deutschland schaffen. Die Initiative Schaltschrankgestalter bietet dafür das passende Forum.“

Literatur

  1. Initiative Schaltschrankgestalter: www.schaltschrankgestalter.de
Ronald Heinze
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