Bild 01: Teststand mit dem schnellen Drucktransmitter M5-HB (Quelle: Re/genT)
Nachhaltigkeit ist ein ständiges Entwicklungsfeld, und der Energieverbrauch hat dabei erste Priorität, denn schon kleine Schritte ermöglichen enorme Einsparungen. Im Bereich der Kältetechnik ist das verwendete Kältemittel einer der wichtigsten Faktoren, wenn es um die Nachhaltigkeit geht. Die Firma Re/genT [1] in Helmond, Niederlande, hat sich auf die Prüfung von Kühlschränken spezialisiert und macht mit ihren Testsystemen die Kühlungen aller Kältetechnik wirtschaftlicher.
Kühl- und Kältemittel belasten unsere Umwelt
Re/genT ist die Abkürzung für „Refrigeration related to the Global Environment and Technology“ – Kältetechnik im Zusammenhang mit der globalen Umwelt und Technologie. Johan Wijnstekers ist einer der vier Inhaber des Unternehmens und verantwortlich für die Produktionsabteilung der Testsysteme. Seine Abteilung ist auf die Forschung und Entwicklung von Prüfsystemen für Kälteanlagen und Wärmepumpen spezialisiert. Re/genT führt haus interne Prüfungen nach den geltenden Prüfnormen durch und hat eine eigene
Forschungs- und Entwicklungsabteilung für Produkt- sowie Software-Entwicklung.
Der Bereich der Kältetechnik ist sehr weitläufig, dazu zählen:
- Geräte in Gewerbe und Einzelhandel,
- medizinische Kühlgeräte,
- Kühl- und Gefriergeräte für den Hausgebrauch sowie
- Klimageräte und Wärmepumpen.
Alle diese Geräte verwenden für ihre Kühlsysteme oder Wärmepumpen Kühl- oder Kältemittel, welche die Wärme transportieren. Die Entwicklung dieser Kältemittel hat eine zentrale Bedeutung, da sie große Auswirkungen auf die Umwelt hat. Die synthetischen Kältemittel FCKW und später HFCKW verursachten früher ein großes Loch in der Ozonschutzschicht. Beide Mittel wurden verboten und durch neue, weniger schädliche ersetzt. Die neuen Kältemittel HFKW enthalten keine schädlichen Chlor-Komponenten mehr. Dennoch tragen sie auch zur globalen Erwärmung bei. Früher wurde das Ozon-Abbaupotenzial (ODP – Ozone Depletion Potential) bei Kältemitteln gemessen. Bei HFKW berechnet man heute das Treibhaus potenzial (GWP– Global Warming Potential) – ein relatives Maß, welches das Erwärmungspotenzial von Treibhausgasen im Vergleich zu dem von CO2 auswertet.