Fazit

Abbild Ablauf

(Quelle: REW-SAG)

Da sich die Verkabelung aller Elektro- und Leittechnikkomponenten netzartig über die gesamte Anlage erstreckt und deren termingerechte Fertigstellung für den Projekterfolg maßgeblich ist, hat die Kabeltrassen- und Kabelplanung einen hohen Stellenwert. Durch einen undisziplinierten Umgang mit den Planungsdaten und deren Revisionen kann es zu Überbelegungen der Kabeltrassen kommen. Zudem können sich auch örtliche Anpassungen bei der Kabeltrassenmontage und Drittgewerken auf die Kabelwegeplanung auswirken. Um die Terminrisiken und die Folgekosten zu minimieren, ist eine fachkompetente und kurzfristige Klärung von Störkanten durch das Planungsteam vor Ort erforderlich. Aus Sicht der Qualitätssicherung ist es sinnvoll, die Kabeltrassenbasisplanung von der Ausführungs-/Montageplanung zu trennen. Mit der Übergabe lässt sich automatisch eine Überprüfung der Ausführbarkeit erreichen. Außerdem bietet es sich an, die Ausführungsplanung sowie die Montage im Bereich Kabeltrassen und Verkabelung in einer Hand zu lassen. Wegen der sukzessiven Entwicklung eines Projekts ist ein teilautomatisches Routing, mit entsprechend höherem Personaleinsatz und Vor-Ort-Planung, die beste Lösung.

Josef Hoffrogge, Dr. Thomas Ader, Michael Osterfeld
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