Stabile und energiearme Funktechnologie

Die Infrastruktur der neuesten „sWave.NET“-Generation

Bild 3 - Die Infrastruktur der neuesten „sWave.NET“-Generation (Quelle: Steute Technologies GmbH & Co. KG)

Die „sWave.NET“-Funktechnologie gehört zur Klasse der Low Power Wide Area Networks (LPWAN) und erlaubt die Realisierung kabelloser Geräte und Sensoren mit Batterielaufzeiten von einigen Monaten bis zu mehreren Jahren. Das Funkprotokoll erreicht auch unter ungünstigen Bedingungen (andere Funknetze, Reflexionen usw.) eine hohe Stabilität. Für die Datenübertragung werden lizenzfreie Frequenzen genutzt, die weltweit zur Verfügung stehen.
Die Low-Power-Funktionalität gewährleistet Batteriestandzeiten von bis zu zehn Jahren. Zugleich ist die Übertragungssicherheit hoch. Dafür sorgt beispielsweise die Möglichkeit der Mehrfachübertragung bei einer fehlgeschlagenen Übermittlung: Wenn das Senden an den ersten Zugangspunkt scheitert, wird der zweite Access Point adressiert usw.

Service Manager für das Funksystem

In der neuesten Generation des Funknetzwerks übernimmt eine Middleware mit der Bezeichnung „Sensor Bridge“ die Funktion der Schnittstelle zwischen der kundenspezifischen Anwendung und der „sWave.NET“-Hardware (Bild 3). Sie verwaltet das komplette Funksystem und ist standardmäßig auf einem „sWave. NET“-Gateway installiert, kann aber auch auf einem anderen Linux-System in der IT-Infrastruktur betrieben werden. Damit wird die Anbindung der auf Produktionsebene generierten Daten an die kundenseitige IT-Infrastruktur gewährleistet, zum Beispiel BDE, ERP, LVS oder das MES, bei Bedarf auch per Webservices an standortübergreifende Datendienste.
Die Middleware verarbeitet sämtliche Nachrichten, die drahtlos von den Sensoren über die Access Points empfangen wurden, und leitet sie an die dafür registrierten Anwendungen weiter. Ein Gateway mit der vorinstallierten „sWave.NET Sensor Bridge“ kann in jede Shopfloor-Umgebung einfach integriert werden. Als Service Manager lässt es sich flexibel konfigurieren und administrieren.
Auf der Bedienoberfläche (Web-UI) der Treibersoftware kann der Anwender über den Service Manager sowohl die Funksensoren als auch die Access Points verwalten, konfigurieren und aus dem System entfernen. Sollten die Sensoren mobil genutzt werden, übernimmt das Funksystem auch die Aufgabe des Roamings und ändert während des laufenden Betriebs die Zuordnung der Funksensoren zu den Access Points.

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