Corona und ein Ausblick

Aus heutiger Sicht ist es schwierig, einen generellen Ausblick zu geben. Vieles ist davon abhängig, wie die Märkte nach dem Shut Down wieder in Schwung kommen. Wichtig ist, dass der Konsum wieder anspringt und in Folge die Investitionsfreudigkeit in der Industrie wieder steigt. Als Unsicherheitsfaktor schwingt mit, dass keiner genau weiß, wie sich in Europa bzw. weltweit das Thema Corona entwickelt und welche Auswirkungen dies wiederum haben wird.

Die seit jeher angelegte Breite und Diversität in den Geschäftsfeldern kommt Keba in der aktuellen weltwirtschaftlichen Lage zu Gute. Außerdem setzt Keba mit Industrie 4.0 und Artificial Intelligence, innovativen Übergabelösungen und E-Mobilität auf richtungsweisende Zukunftsthemen. Auch die seit 20 Jahren forcierte Internationalisierung der Keba ist ein wichtiger Faktor. Dank ihr ist man in den Märkten mit eigenen Niederlassungen vertreten, sehr nahe am Kunden und damit lokal handlungsfähig.

Corona und die Auswirkungen

Dank umfassender und frühzeitiger Maßnahmen sowie des großen Engagements der Mitarbeiter ist es gelungen, während des Shut Downs an allen Produktionsstandorten durchgängig zu produzieren und zu liefern. Nur in China war der Betrieb aufgrund der Anordnung durch die lokale Regierung für drei Wochen unterbrochen.

In der aktuellen Situation ohne internationale Reisetätigkeit profitiert die Keba von ihren weltweiten Niederlassungen. Direkt bei den Kunden vor Ort agieren kompetente Teams selbstständig. Zusätzlich nutzt das Unternehmen eine Reihe an digitalen Möglichkeiten, um mit seinen Kunden und Partnern im Dialog zu bleiben. Alle Geschäftsfelder bieten Webinare an, die gut gebucht sind. Zusätzlich wurde am Hauptstandort in Linz für den Bereich Industrieautomation ein echter Messestand aufgebaut. Via Live-Video kommen die Keba Experten sozusagen direkt zum Kunden oder Interessenten - egal, wo sich diese befinden. So schafft es Keba, trotz Reisebeschränkungen und Absagen von Messen, ihre Märkte aktiv zu bearbeiten. Hinderlich sind die aktuell herrschenden Reisebeschränkungen jedoch bei internen Infrastrukturprojekten (z.B. IT) und insbesondere bei Großprojekten mit Kunden, wo Supportleistung aus Österreich gefragt ist.

Alleine in Österreich waren über 500 Mitarbeiter über mehrere Wochen im Homeoffice. Zu Gute kam dem Unternehmen hier, dass mobiles und eigenverantwortliches Arbeiten in der Unternehmenskultur gut verankert sind und durch eine flache, hierachiearme Organisation unterstützt wird. Aktuell befindet sich seit Mai rund ein Drittel der Belegschaft in Österreich in Corona-Kurzarbeit.

Keba (no)
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