Erfolgsfaktor Smart Factory

Dank eines zentralen Kontrollraumes, hat man in der Smart Factory alles im Blick

Bild 02: Dank eines zentralen Kontrollraumes, hat man in der Smart Factory alles im Blick. Schneider Electric konnte in seinen Werken so umfangreiche Einsparungen in Bezug auf Energie- und Wasserverbrauch erzielen sowie die Produktivität erhöhen (Quelle: Aveva)

Nach der Implementierung dieser Lösungen auf seiner industriellen Cloud-Plattform konnte Schneider Electric an seinem US-Standort in Kentucky erhebliche Einsparungen beim Ressourcenverbrauch verzeichnen. Die Optimierung der Anlage mit Ecostruxure Power and Buildings führte zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs um 26 %, der CO2-Reduzierung in Verbindung mit erneuerbaren Energiezertifikaten (REC) um 78 % sowie einer Reduzierung des Wasserverbrauchs um 20 %. Zusätzlich konnte in diesem Werk die mittlere Reparaturzeit für geschäftskritische Anlagen mithilfe des Ecostruxure Augmented Operator um 20 % und die ungeplanten Ausfallzeiten durch die Discrete Lean Management Software von Aveva um 6 % gesenkt werden. Dank der verbesserten Digitalisierung sowie der standortweiten Überwachung mit Aveva Edge sank der manuelle Dokumentationsaufwand um 90 %.

Mit demselben Verfahren konnte Schneider Electric in seiner intelligenten Fabrik in Batam, Indonesien, eine Energieeinsparung von 21 % erzielen, die termingerechte Lieferung an die Kunden um 40 % erhöhen und die Ausfallzeiten um 44 % reduzieren.

Hauptverantwortlich für die Einsparungen waren vor allem zwei Produktreihen von Aveva, mit denen das Team die Leistung optimieren, die Kosten senken und die Kundenbelieferung verbessern konnte. Das Team in Batam implementierte Aveva Enterprise Asset Management sowie Aveva Insight und beteiligte sich an der Entwicklung von Aveva Discrete Lean Management, einer neuen Software, die speziell auf die Optimierung der diskreten Fertigung ausgerichtet ist.

„Es besteht kein Zweifel daran, dass die Industrie, 4.0-Funktionalitäten, die wir eingesetzt haben, unsere Prozesse grundlegend verändert haben“, sagt Wiranata Suganda, Werksleiter der intelligenten Fabrik in Batam und Projektleiter für die digitale Transformation in Ostasien und Japan bei Schneider Electric und führt weiter aus: „Durch die Verbindung zwischen dem Produktionsbereich und der Unternehmenszentrale können wir die Leistung in Echtzeit verfolgen, was vorher nicht möglich war. Das Ergebnis ist ein schnellerer Informationsfluss und damit eine schnellere Entscheidungsfindung. Bei einem Qualitätsproblem können wir die Produktion durch digitale Eskalation stoppen. Letztlich ist diese Funktionalität eine von vielen, die unsere Smart Factory nutzt.“

Eine echte digitale Transformation umsetzen

Die Digitalisierung erzeugt immer größere Datenmengen. Damit der Wert dieser Daten maximiert werden kann, müssen sie analysiert, unternehmensweit zugänglich gemacht und darüber hinaus skaliert werden können. Mit einem Cloud- und SaaS-Ansatz, der auf industrielle Daten zugeschnitten ist und diese vollständig versteht, wie derjenige von Aveva lassen sich durch verbesserte Informationen, Zusammenarbeit und datengesteuerte Erkenntnisse neue Produktivitäts- und Effizienzebenen erreichen.

Literatur

  1.  Aveva GmbH, Frankfurt/M.: www.aveva.vom
  2.  Schneider Electric GmbH, Ratingen: www.se.com
Tim Sowell
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