Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten
Das Verfahren wurde schon in der Entwicklung darauf ausgelegt, ein breites Spektrum fortschrittlicher Anwendungen durch differenzierte Kit-Konfigurationen abzudecken. Das Starter-Kit der X-Serie ist beispielsweise auf Hochgeschwindigkeits-Forschungsumgebungen zugeschnitten. Es kombiniert X69xx-Wärmebildkameras mit Hochgeschwindigkeitskameras, einer Präzisionsoptik und kundenspezifischer Montagehardware, um anspruchsvolle Anwendungen wie Luft- und Raumfahrtprüfungen oder industrielle Diagnosen zu unterstützen. Das Starter-Kit der A-Serie ist dagegen eine vielseitige Lösung für Bereiche wie Elektronikentwicklung, erneuerbare Energien und Batterie- sowie Akkutests, bei denen die Integration der A67xx-Wärmebildkameras die Erfassung sowohl belastbarer thermischer Daten als auch feiner visueller Details gewährleistet. Für Forscher, die die Funktionalität der multispektralen Erfassung und Nachbearbeitung benötigen, bietet das Mix-Toolkit eine Zusatzoption zur bestehenden Software Flir Research Studio, die die Wärmebilder und Tageslichtaufnahmen nahtlos in Echtzeit synchronisiert und jedes Bild in einem umfassenden Datensatz zusammenführt.
Verbesserung der Arbeitsabläufe
In Verbindung mit der Software bietet das Verfahren eine End-to-End-Lösung, die die Arbeitsabläufe der Anwender von der Erfassung bis zur Analyse verbessert. Diese einheitliche Steuerungsplattform automatisiert den Synchronisierungsprozess und bietet eine intuitive Datenverwaltung sowie Echtzeit-Analysefunktionen, die die Zeit zwischen der Datenerfassung und den verwertbaren Erkenntnissen stark verkürzen. Mit pixelgenauen Überlagerungen und zeitlich abgestimmten Bildern ermöglicht das Mix-System Forschern, sich auf die Interpretation der Ergebnisse zu konzentrieren und die Analyse zu beschleunigen, ohne durch die Komplexität und Inkompatibilität herkömmlicher Bildgebungssysteme eingeschränkt zu werden.
Durch die Kombination von Hochgeschwindigkeits-Wärmeerfassung und hochauflösender Tageslichtbildgebung liefert das Verfahren nicht nur ein vollständiges Bild sich schnell bewegender oder verändernder thermischer Phänomene, sondern verbessert auch die Qualität und Zuverlässigkeit der multispektralen Daten. Dies ermöglicht es Wissenschaftlern und Ingenieuren, komplexe thermische Umgebungen in kurzer Zeit zu untersuchen und zu verstehen. Die umfassenden, in Echtzeit zusammengeführten Datensätze ermöglichen ein differenzierteres Verständnis dynamischer Prozesse und tragen so zu Durchbrüchen in ganz unterschiedlichen Bereichen wie Verteidigung, Materialwissenschaft oder Forschung im Bereich erneuerbare Energien bei.
Fazit
Das Mix-Verfahren ermöglicht die Kombination von Infrarot- und Multispektral-Bildgebungstechnologie. Es beschleunigt Entdeckungsprozesse, indem es die Datenintegration vereinfacht und die analytische Präzision verbessert. Dadurch können sich Forscher voll auf ihre wissenschaftlichen Untersuchungen konzentrieren, anstatt sich nach der Erfassung mit dem zeitaufwendigen Abgleich der Daten zu beschäftigen.
Literatur
- Flir Systems GmbH, Frankfurt: www.flir.de

