Safety on Top

Bild 02: Bearbeitungstisch und Spindel der Baureihe MCC 630 (Quelle: Burkhardt+Weber Fertigungssysteme GmbH)
Die MCC-Bearbeitungszentren auf verwindungssteifer Gussgrundlage verfügen über zwei unabhängig voneinander betriebene Plattenwechsler. Durch diesen Aufbau ist es möglich, ein neues Werkstück aufzuspannen, während das andere hinter einer sicheren Späneschutztür von einer Schwenkspindel entlang von fünf Achsen bearbeitet wird (Bild 2). Das angeschlossene Magazin umfasst mehr als 100 Werkzeuge und ist auf bis zu 320 Werkzeugplätze erweiterbar. Die Werkzeuge werden automatisch zugeführt und sind mit Balluff-Industrial-RFID-Systemen ausgestattet. Bearbeitungsgewichte von bis zu 1,5 t (bei der MCC 800 bis 2,5 t), Achsantriebe mit 17,5 kN Vorschub und getriebelose Spindeln mit Drehzahlen bis zu 12 000 min–1 stellen zudem hohe Anforderungen an die Sicherheit von Mensch und Maschine. So sind an jedem Bearbeitungszentrum mehrere Zuhaltungen, Lichtvorhänge, sämtliche Antriebe, hängende Lasten, wie die geöffnete Späneschutztür sowie die Not-Aus-Taster, zu überwachen.
„Safety over IO-Link war letztlich konkurrenzlos. Effizienz ist bei verketteten Fertigungsprozessen besonders wichtig, wenn leistungsfähige Anlagen mit einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis das Ergebnis sein sollen. IO-Link bietet uns als Anlagenhersteller und noch mehr unseren Kunden eine Fülle an Vorteilen“, sagt B. Rother. Safety over IO-Link von Balluff ist die konsequente Weiterentwicklung der IO-Link-Philosophie und nutzt die Vorzüge von IO-Link und Profisafe für sicherheitsgerichtete Signale. Genau wie IO-Link selbst steht auch Safety over IO-Link für einfachen System aufbau, zeit- und kostensparende Verkabelung, weniger Schaltschrankvolumen und schlanke Anlagenkonzepte. Sicherheit kommt quasi „on top“ hinzu, Applikationen lassen sich mit Safety over IO-Link schnell und einfach an geänderte Anforderungen anpassen.