Abbildung von Bürstenloser Motor der Familie 2250

Bild 01: Bürstenloser Motor der Familie 2250...BX4 von Faulhaber mit integrierter Rückführung. (Quelle: Faulhaber)

Das 1986 gegründete italienische Unternehmen Da Ros [1] hat sich spezialisiert auf Planung, Konstruktion und Bauvon hochfunktionalen Landmaschinen. Produktionsprozesse stellen in der Landwirtschaft oft andere Anforderungen an die eingesetzte Technik als in anderen industriellen Automatisierungsanwendungen. Dennoch ist auch hier einer der Innovationstreiber die effiziente Produktion, aber auch Nachhaltigkeit spielt natürlich gerade in der Landwirtschaft eine wichtige Rolle. Da Ros begegnet den Anforderungen mit innovativen Technologien und modernen Produkten. Die große Produktpalette bietet zahlreiche Standardlösungen, die sich ideal miteinander kombinieren lassen. Dazu gehören Anlagen für das automatische Mischen von Erde, das Befüllen von Töpfen oder Pflanztrays, Maschinen zur Aussaat, zum Bewässern bzw. Trocknen oder zum Beschneiden. Aber auch Lösungen für die Logistik rund um die automatisierte Pflanzung werden angeboten: Transportbänder, Sammeltische, Palettierer, Handling-Roboter, Anlagen zum Vereinzeln von Pflanztrays, deren Reinigung oder Beschriftung. Weil Bedürfnisse in der Landwirtschaft aber oft individuell sind, werden neben den Standardprodukten auch individuell abgestimmte Lösungen angeboten.

Mehr Effizienz beim Vereinzeln und Umsetzen

Neu im Produktportfolio von Da Ros ist der Transplanter Trapiantatrice Model TP-24 (Bild 2). Diese Umpflanzmaschine ist für alle Arten von Gartenbau-, Blumen- und Forstpflanzen geeignet und hilft beim sogenannten „Verpflanzen“. Wer selbst einmal Pflanzen ausgesät hat, weiß, dass Setzlingen mit der Zeit der Platz im Aussaatbehälter zu eng bzw. die Erde zum Speichern von Wasser und für die Versorgung der Pflanze mit Nährstoffen zu wenig wird. Vorsichtig müssen dann die empfindlichen Setzlinge entnommen und in ein größeres Behältnis umgepflanzt werden. Ein manueller Umpflanzprozess ist aufwendig und braucht sehr viel teure Arbeitszeit. An automatisierte Lösungen werden aber hohe Anforderungen gestellt, schließlich sollen die noch kleinen Pflänzchen nicht beschädigt werden. Diese anspruchsvolle Aufgabe übernimmt der Transplanter. Mit seinen Greifern nimmt er vorsichtig Setzlinge aus den inzwischen zu eng gewordenen Trays auf und setzt sie in größere Behälter um, selbstverständlich ohne die Pflanzen dabei zu beschädigen.

Das vorsichtige Greifen und zuverlässige Positionieren in den neuen Trays sind allerdings nur zwei Herausforderungen, die an automatisierte Lösungen in der Landwirtschaft gestellt werden. Generell ist es in Branchen, in denen Automatisierung eher neu ist, besonders wichtig, dass sich Lösungen mit wenig Aufwand einrichten lassen sowie Verbrauchsmaterialien unkompliziert ausgetauscht werden können. Wo Reinigung oder gar Desinfektion notwendig sind, braucht es einfache und verlässliche Lösungen. Der Transplanter bietet daher optional eine Luftblase zur Reinigung der Greifer während der Arbeitsphase sowie einen Desinfektionsflüssigkeitstank zur automatischen Desinfektion der Nadeln während des Prozesses. Zudem lassen sich über einen 10-Zoll-Touchscreen alle Funktionen steuern. Über einfache und intuitive Bedienelemente können neue Programme erstellt und Einstellungen verändert werden.

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