Ausblick
Als Folge der globalen Covid-19-Krise hat Schneider Electric seine Prognose für 2020 am 23. März 2020 ausgesetzt. Je nach Entwicklung der Situation sollen aktualisierte Leitlinien vorgelegt werden. Angesichts der Tatsache, dass ein großer Teil der Welt derzeit in irgendeiner Form teilweise oder vollständig ausgesperrt ist, erwartet die Gruppe, dass das zweite Quartal 2020 und damit auch das erste Halbjahr 2020 erheblich beeinträchtigt werden wird.
Zu diesem Zeitpunkt will man weder über die Form und den Zeitpunkt der Erholung im 2. Halbjahr 2020 oder darüber hinaus noch über die potenziellen positiven Auswirkungen der von den USA, China und anderen Ländern angekündigten staatlichen Konjunkturprogramme spekulieren. Schneider Electric bereitet sich jedoch weiterhin auf mehrere Szenarien vor, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen.
Die Führungskräfte erwarten, dass Schneider Electric nach der Krise in der Lage sein wird, eine Beschleunigung der Megatrends, die durch Regierungsinitiativen (Digitalisierung, erneuerbare Energien) vorangetrieben werden, sowie einen Anstieg der Investitionen in einigen seiner wichtigsten Endmärkte (Datenzentrum, Infrastruktur, intelligente Gebäude, Software / Industrie IIOT) zu verzeichnen. Der Konzern sei gut positioniert, um aus all diesen Trends Kapital zu schlagen, und man ist zuversichtlich, dass sich die strategischen Entscheidungen und die Positionierung von Schneider Electric in Verbindung mit seinen früheren Transformationen als relativer Vorteil erweisen werden, wenn die Welt aus dieser Krise herauskommt. Auf der Grundlage des oben Gesagten ist der Konzern weiterhin zuversichtlich in Bezug auf sein zyklusübergreifendes Wachstumsprofil und seinen Weg zu einer bereinigten EBITA-Marge von ca. 17%.