Profibusfehler akustisch signalisieren

Zur Fehlersuche wird das Diagnosemodul im laufenden Betrieb auf eine freie PG­Buchse der Profibus-Installation gesteckt und der Alarmkontakt mit einer elektrischen Hupe verbunden. Sobald die Hupe ertönt, ist man dem Fehler auf der Spur. Nun geht es darum, den Verursacher aufzuspüren. In der Regel klopft man zunächst alle Profibusstecker und Koppler ab, um Wackelkontakte zu finden. Wenn dann im­ mer noch Fehler signalisiert werden, empfiehlt es sich, den Prozess zu beobachten: die Augen in der Anlage, die Ohren an der Hupe. Das Ziel ist, die Fehltelegramme den Schalt­ vorgängen oder Bewegungen bestimmter Komponenten,

wie Motoren, Hydraulikaggregate oder Pneumatikventilen, zuzuordnen. Fixingmaßnahmen mit Ferritkernen und Ent­störgliedern an den auffälligen Komponenten und deren Schaltgruppen (Motoren, Schütze im Schaltschrank) ist eine Möglichkeit, Fehlerursachen zu beseitigen. Telegrammver­luste können auch durch Schaltvorgänge von in die Jahre gekommenen Schützkontakte hervorgerufen werden, indem die Steuerspannung mit einem Störsignal beaufschlagt wird.

Neben dem Quicktester P­QT 10 für Profibus stehen die Diagnosemodule C­QT 15 für CAN, A­QT 15 für das AS­ Interface, PN­QT 20 für Profinet und ESD­QT16 für elek­ trostatische Entladung zur Verfügung.

5 / 7