Sicherheitstechnik

Bild 01: Damit niemand auf den anderen warten muss: Die in Bereiche aufgeteilte Sicherheitstechnik macht den Weg frei, dass sich Montage, Programmierung und Inbetriebnahme entkoppeln lassen. (Quelle: Thorsten Sienk)

Wenn Wolfgang Müller, Vertriebsleiter von ATS Auto­mation [1], einen Blick auf eine der zahlreichen voll­ automatischen Montage­ und Prüfanlagen in der Produk­tionshalle wirft, wird ihm immer wieder klar, wie wichtig Effizienz ist: „Keinen Platz zu verschwenden, ist gerade in Deutschland eine Tugend und deshalb lassen wir keinen Raum ungenutzt. Schließlich ist Produktionsfläche teuer und die meisten Unternehmen leiden unter Platzmangel.“ Nicht selten bringt ATS in Anlagen mit einer Länge von gerade einmal 20m mehr als 70 unterschiedliche Prozesse unter (Bild 1). Ein wesentlicher Grundstein für dieses Höchstmaß an Integration und Funktionsdichte ist das ATS-Supertrak­-System (Bild 2). Dahinter steht lineare Direktantriebstechnik, die Werkstückträger in Windeseile und überaus flexibel von einer Montagestation zur nächsten befördert.

Auf jedem halben Meter ein neuer Montage­ oder Hand­ lingschritt: Der Anspruch an die hohe Funktionsdichte darfin der Umsetzung nicht dazu führen, dass die Produktionsmitarbeiter später im Betriebsalltag den Überblick verlieren. ATS Automation halbiert daher das An­lagengestell in Längsrichtung. Damit arbeiten dann zwei voneinander losgelöste Prozesse räumlich von einer transparenten Mittelwand getrennt Rücken an Rü­cken (Bild 3). Diese Gestaltung der Abläufe sorgt für freie Sicht auf beeindrucken­ de Prozesse – was diese letztlich besser optimierbar und beherrschbar macht.

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