Bild von der feierlichen Eröffnung der Balluff-Räumlichkeiten in Chengdu

Am 7. Juli fand die Eröffnungsfeier der neuen Balluff-Räumlichkeiten in Chengdu/China unter anderem mit Vertretern der Geschäftsführung statt (Quelle: Balluff)

"Bei der Planung des Neubaus war es uns wichtig, ein ganzheitliches Erscheinungsbild des gesamten Standorts und die globalen Balluff-Standards für optimale Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Deshalb wurde auch der bisherige Gebäudekomplex modernisiert. Vor allem bei der technischen Infrastruktur wurde auf nachhaltige Lösungen geachtet, die energieeffizient sind", heißt es von Unternehmensseite.

Ein besonderer Fokus wurde bei dem Bauprojekt nach eigenen Angaben auf den Bereich Logistik gelegt: Die bisherige und die neue Produktionsfläche sind für kurze interne Transportwege miteinander verbunden. Durch die Einführung eines digitalen Assistenzsystems werden die Prozesse im Hochregallager smarter und schneller. Balluff gibt an, insgesamt rund 50 Mio. RMB (ungefähr 6,5 Mio. €) in das Projekt investiert zu haben und 300 neue Jobs zu schaffen. Entsprechend sei beim Neubau auch an eine Erweiterung der Infrastruktur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gedacht und Umkleiden, Schulungsräume oder Parkplätze geplant worden .  

Langjährige China-Präsenz

Bereits 1994 hat das Unternehmen eine erste Service-Niederlassung in Shanghai gegründet und ab 1996 mittels eines externen Partners die ersten Sensoren in Chengdu gefertigt. 2004 gründete Balluff schließlich sein Tochterunternehmen in Chengdu und eröffnete drei Jahre später ein eigenes Werk. „Damit haben wir Pionierarbeit geleistet. Denn das war damals das erste deutsche Produktionsunternehmen hier“, sagt Frank Nonnenmann, der als Geschäftsführer bei Balluff für die Aufstellung des globalen Produktions- und Logistiknetzwerks verantwortlich ist.

„Auf Dauer gesehen ist China der weltweit größte Markt für Produktionsautomatisierung mit einem Bedarf, der aus unserer Sicht noch lange stetig steigen wird. In einem solchen Markt müssen und wollen wir mit unserer Philosophie der buchstäblichen Kundennähe präsent sein“, erklärt F. Nonnenmann weiter. Als Arbeitgeber habe Balluff in Chengdu einen sehr guten Ruf. „Wir haben viele langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Erik Oortwijn, Geschäftsführer von Balluff Sensors (Chengdu). „Diese geringe Fluktuation ist außergewöhnlich für den chinesischen Arbeitsmarkt und zeigt das große Vertrauen, das Balluff sich hier als Arbeitgeber verdient hat.“

Zweitgrößter Produktionsstandort 

Das Werk in Chengdu ist neben den beiden Werken in Veszprém (Ungarn) und Aguascalientes (Mexiko) einer der drei großen Produktionsstandorte von Balluff.

Balluff fertigt in Westchina pro Jahr allein mehr als  3.700.000 induktive und mechanische Sensoren, darüber hinaus lineare Wegmesssysteme für die Industrieautomation sowie weitere Produkte. Im Produktions- und Logistiknetzwerk übernimmt Chengdu die Funktion als regionaler Lieferant für die Region APAC und Lead Factory für induktive Sensoren.  

Balluff (ih)

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