Die Mindmap ist eine Sonderform des Baumdiagramms. Bei komplexen Fragestellungen können dabei sehr unübersichtliche Mindmaps entstehen, die nur in der Detailbetrachtung hilfreich, wenn beispielsweise nur ein Gedankenzweig genauer betrachtet wird (Pixabay © geralt (CC0 Public Domain))

Die Mindmap ist eine Sonderform des Baumdiagramms. Bei komplexen Fragestellungen können dabei sehr unübersichtliche Mindmaps entstehen, die nur in der Detailbetrachtung hilfreich, wenn beispielsweise nur ein Gedankenzweig genauer betrachtet wird (Pixabay © geralt (CC0 Public Domain))

Die Mindmap als visuelle Darstellung neuer Geschäftsmodelle

Die Mindmap stellt eine Sonderform des Baumdiagramms dar. Sie ist ein Tool zur visuellen Darstellung komplexer Ideen, Projekte und Methoden. Mit einer Mindmap lassen sich Zusammenhänge übersichtlich darstellen, da im Gegensatz zum Baumdiagramm bei einer Mindmap auch Querverbindungen zulässig sind, die Assoziationen darstellen.

Der Vorteil der Mindmap besteht darin, dass sie gleichzeitig die kreativ-künstlerischen und die mathematisch-logischen Areale des Gehirns anspricht. Dadurch können die verschiedenen Denkprozesse noch vielfältiger zum gewünschten Ergebnis führen. Die Mindmap eignet sich für verschiedene Schritte eines Entwicklungsprozesses, vom Sammeln von Ideen über die Strukturierung zusammengetragener Einzelthemen bis hin zur anschaulichen Darstellung eines Gerüstes für die finale Konzeptidee.

Die strukturellen Besonderheiten und Verknüpfungen, die eine Mindmap charakterisieren, machen dieses Tool beliebt für die Planung neuer Geschäftsmodelle. In einer Mindmap lassen sich New Business Models von der Grundidee über die Brainstorming-Phase bis hin zum fertigen Businessplan anschaulich darstellen und weiterentwickeln. Für Gründer stehen vielfältige Tools zur Verfügung, die das Mindmapping als Strategie in der Gründungsphase digital unterstützen.

In der Brainstorming-Phase wird ein zentrales Thema zu einzelnen Themenbereichen weiterentwickelt und durch Ideen ergänzt. In der Entwicklungsphase können feste Arbeitsbereiche definiert werden, zu denen die gesammelten Ideen und Themen zugeordnet werden. Im Aufbau eines Plans für New Business Models können verschiedene Mindmaps entwickelt werden, die die einzelnen Themen- und Arbeitsbereiche anders definieren und verschiedene Schwerpunkte setzen. So kann die Mindmap als visuelle Unterstützung in der Entscheidungsfindung eingesetzt werden. Die sinnvollste Verknüpfung einzelner Bereiche stellt das Grundgerüst für die Ausarbeitung eines Business Models dar.

Auch nach der Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells kann die Mindmap ein hilfreiches Tool bleiben. Aus dem Grundgerüst können konkrete Arbeitsbereiche und Aufgabengebiete entwickelt werden, für die klare Zuständigkeit definiert werden. So lassen sich aus der Mindmap ebenso wichtige To-Do’s wie personelle Anforderungen und Kompetenzen ableiten. Im nächsten Schritt wird die Mindmap zur Definition von Einzelprozessen und den Verknüpfungen verschiedener Prozesse zu Prozessgruppen herangezogen. Die grafische Aufarbeitung veranschaulicht Hierarchien von Prozessen, zeitliche Abläufe, wichtige Schnittstellen und Querverbindungen sowie parallel verlaufende Prozesse. So können unternehmerische Strukturen von Anfang an effektiv aufgebaut werden.

Schließlich reicht die Mindmap als praktisches Tool bis in die Planung und Umsetzung einzelner Projekte hinein. Hier wird sie von einzelnen Projektteams vor allem in der Brainstorming- und Ideenfindungsphase genutzt, kann aber auch weiterführenden Nutzen in der Bildung von Arbeitsgruppen und der Zuordnung von Aufgaben und Kompetenzen haben.

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