Rendering des geplanten Baumer-Entwicklungszentrum in Frauenfeld

Baumer investiert 20 Mio. Schweizer Franken in neues Entwicklungszentrum am Hauptsitz in Frauenfeld/Schweiz (Quelle: Baumer)

Nach der Eröffnung des High-Tech-Centers im süddeutschen Stockach im Jahr 2018 stellt der Neubau in der Schweiz die nach Baumer-Angaben zweite größere Investition in den Bereich Innovation innerhalb weniger Jahre dar.

"Der Neubau ermöglicht uns den Ausbau der Entwicklungskapazitäten am Headquarter, um unsere Position als Innovationstreiber auszubauen", sagte Dr. Oliver Vietze, CEO der Baumer Group, beim Spatenstich am 29. März. Dort sollen zukünftig rund 5.000 mzusätzliche Bürofläche für rund 120 Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Baumer verweist zudem auf seine seit Jahrzehnten am Hauptsitz gegebene optimale Lage zwischen der renommierten ETH Zürich, der Exzellenzuniversität Konstanz und ausgezeichneten Fachhochschulen der Ostschweiz. "Diesen Standort bauen wir aus", sagte Dr. O. Vietze weiter. Im Spätsommer 2023 sollen die Teams dort einziehen.

Nachhaltiges Konzept

Großen Wert legt der CEO auf das Energiekonzept, das einen weiteren Schritt in Richtung CO2-Neutralität markieren soll. "Das Innovation Center soll insbesondere bei Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ein Vorzeigeprojekt werden", berichtet Dr. O. Vietze. Eine komplette Solargebäudehülle ist für die Stromerzeugung geplant. Per Erdsonden und Wärmepumpe will Baumer die Innenräume im Winter heizen und sie im Sommer für optimale Arbeitsbedingungen kühlen. Darüber hinaus möchte das Unternehmen im Zuge seiner Nachhaltigkeitsinitiative "Baumer Blue" nur CO2-neutralen Strom aus Schweizer Wasserkraft nutzen und so auch am Standort Frauenfeld eine saubere Energieversorgung realisieren.

Baumer (ih)

Ähnliche Beiträge