Abbildung zum Thema Cyber Security

(Quelle: fotolia.com / bluebay2014)

Diese Angaben basieren auf Daten des Marktforschungsinstituts IDC anlässlich der Münchner Cybersicherheitskonferenz, die vom 16. bis 18. Februar stattfindet. Damit wächst der IT-Sicherheitsmarkt hierzulande stärker als im Rest Europas (plus 12,3 % auf 46,0 Mrd. €) und im Rest der Welt (plus 11,4 % auf 164,8 Mrd. €).

„Cyberattacken sind aktuell eine der größten Bedrohungen für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft. Umso wichtiger ist, dass sich Unternehmen und Behörden vorbereiten und entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen. Dazu gehören auch Investitionen in entsprechende Hard- und Software und eine resiliente Infrastruktur. Vor dem Hintergrund zunehmender weltweiter geopolitischer Spannungen müssen deutsche Unternehmen besser vorbereitet sein“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Neben Investitionen brauchen wir aber auch eine engere Kooperation der Behörden untereinander und mit der Wirtschaft.“

Am stärksten steigen in diesem Jahr in Deutschland laut Bitkom die Ausgaben für Sicherheitssoftware, die um voraussichtlich 16,9 % auf 5,2 Mrd. € zulegen. Die Ausgaben für Dienstleistungen rund um IT-Sicherheit sollen ebenfalls stark um 12,0 % auf 4,4 Mrd. € wachsen. Nahezu unverändert (+0,4 %) werden dagegen die Investitionen in IT-Sicherheitshardware mit rund 939 Mio. € bleiben. Auch im kommenden Jahr wird ein weiteres Wachstum der Ausgaben für Cybersicherheit erwartet. Dann soll der IT-Sicherheitsmarkt um 13,6 % auf 12,0 Mrd. € zulegen, so der Bitkom auf Grundlage der IDC-Daten.

Wie sich die Cybersicherheit in Deutschland, Europa und weltweit verbessern lässt, ist auch Thema der Munich Cyber Security Conference. Die MCSC legt den Schwerpunkt auf Strategien und Managementkonzepte zur Bewältigung der aktuellen Bedrohungslage und gibt einen Einblick in die zukünftige Entwicklung der Cybersicherheitspolitik. Alle Informationen online unter mcsc.io/mcsc-2424 

Bitkom (ih)

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