Zeitsparende Überwachung entfernter Komponenten und Anlagen

Abbildung zum Thema Augmented und Mixed Reality für Instandhaltungsaufgaben

Die Zukunft im Service gehört Augmented und Mixed Reality. Über Smart Glasses kann sich der Instandhalter zusätzliche Informationen, etwa Wartungsanleitungen, ins Blickfeld holen (Quelle: Phoenix Contact)

Abbildung zur Sicherheit und Anlagenverfügbarkeit mihilfe von Phoenix Contact

Wer Sicherheit und Anlagenverfügbarkeit seiner Anlage erhöhen will, benötigt nicht zwingend künstliche Intelligenz. Ob beispielsweise die Begleitheizung funktioniert, signalisiert bereits eine simple Strom­messung (Quelle: Phoenix Contact)

Dass diese allzu oft ungenutzt bleiben, hat wohl gerade mit der Fülle zu tun: die Vielzahl der Quellen, die Menge der Daten – und die Krux, dass nicht alles gleichzeitig erledigt werden kann. Wieder gilt es Prioritäten zu setzen. Zwei wichtige Fragen sollte man zunächst beantworten: Ist an irgendeiner Stelle nicht optimal für die Sicherheit des Personals gesorgt? Und gibt es Equipment, das regelmäßig für größere ungeplante Wartungseinsätze oder gar für einen Anlagenstillstand verantwortlich ist?

Bei der systematischen Analyse sämtlicher Schwachstellen, unterstützt durch Phoenix Contact-Experten, ist darüber hinaus zu betrachten, mit welchem Aufwand regelmäßig wiederkehrende Tätigkeiten, beispielsweise Vor-Ort-Kontrollen, verbunden sind. Besonders zeitaufwendige Kontrollfahrten, etwa für die Brunnenüberwachung in einem weitläufigen Werksgelände, lassen sich mit Hilfe einfacher Online-Messungen und eines Modems vermeiden. Ähnlich fällt die Antwort auf die Frage nach der Sicherheit aus. Man sollte immer darauf vertrauen können, dass eine Notdusche funktioniert – nicht nur unmittelbar nach dem letzten turnusmäßigen Kontrollrundgang. Die kontinuierliche Überwachung stellt das sicher; eine sinnvolle Zusatzfunktion ist die Benachrichtigung eines Ersthelfers, sobald die Notdusche betätigt wird. So kann Datenerfassung und -transport zum Lebensretter werden.

In Altanlagen gibt es zahlreiche ähnliche Möglichkeiten, um die Sicherheit und Anlagenverfügbarkeit zu steigern. Ein einfacher Namur-Endschalter signalisiert die Stellung von Handventilen. Wer wissen will, ob seine Begleitheizung funktioniert, kann sich mit einer simplen Strommessung Gewissheit verschaffen. Nicht viel aufwendiger ist die Leckage-Überwachung von Pipelines: Neben Messstationen in regelmäßigen Abständen braucht es dazu lediglich eine beliebige Möglichkeit der Datenübertragung und jede Leckage lässt sich schnell registrieren und lokalisieren. 

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