Keyvisual von Euchner zum SPS-Messeauftritt: Es zeigt einen Mann, der ein Shield mit der Aufschrift "CRA-Ready" in Händen hält und in einer Fertigung steht

Euchner informiert auf der SPS über den CRA-Status seiner Produkte und Baureihen sowie über Security-Maßnahmen für Maschinen und Anlagen. (Quelle: Euchner/KI-generiert)

Besucher können sich am Messestand von Euchner ein Bild davon machen, wie funktionale Sicherheit und Cybersicherheit im Maschinenbau Hand in Hand gehen. Der Safety-Spezialist zeigt zudem, wie Maschinenbauer und -betreiber diese Anforderungen flexibel umsetzen und integrieren können.

An seinem Messestand informiert Euchner beispielsweise über den CRA-Status seiner Produkte und Baureihen sowie über Sicherheitsmaßnahmen für Maschinen und Anlagen. „Wir haben früh die richtigen Schritte eingeleitet: Seit Anfang des Jahres ist unser Entwicklungsprozess nach IEC 62443-4-1 zertifiziert. Damit ist Euchner CRA-ready. Parallel haben wir ein Product Security Incident Response Team (PSIRT) eingerichtet und eine Kooperation mit dem Cyber Emergency Response Team des VDE (CERT@VDE) geschlossen. Damit untermauern wir unseren Anspruch, im Sinne des Cyber Resilience Act dauerhaft sichere und robuste Produkte zu liefern“, erklärt Bernd Hermann, Entwicklungsleiter bei Euchner.

Mit seinen Safety Services unterstützt das Unternehmen Maschinenhersteller und -betreiber weltweit bei Fragen rund um die Maschinensicherheit, die neue Maschinenverordnung und den CRA. Die Leistungen umfassen Bedrohungs- und Risikoanalysen, die Identifikation von Security-Schwachstellen sowie die Begleitung bei der Umsetzung von Security-by-Design-Konzepten. Auch bei Fragen zu Konformität, Schwachstellenmanagement und Security-Updates stehen die Experten bereit.

Produkt-Highlights

Als ein Highlight am Messestand wird das CTS Gate System angegeben. Es erweitert die kompakte Zuhaltung CTS um ein Griffmodul für Schwenk- und Schiebetüren. "Das platzsparende Design ermöglicht den Einsatz auch bei schmalen Schutzeinrichtungen mit begrenzten Platzverhältnissen. Die optionale Fluchtentriegelung lässt sich bei begehbaren Türen mit einer einzigen Bewegung betätigen. So können Mitarbeiter Gefahrenbereiche im Notfall noch einfacher und intuitiver verlassen", wird berichtet. Zudem benötigen Maschinenbauer für die Montage weder einen separaten Türgriff noch einen zusätzlichen Anschlag. Das Griffmodul lässt sich laut den Experten an bestehenden CTS-Anwendungen nachrüsten und eignet sich für links und rechts angeschlagene Türen. Varianten mit integriertem Sperreinsatz ergänzen das Konzept. Euchner gibt für das robuste System mit einer Zuhaltekraft bis 5.000 Newton an, dass es die Sicherheitsanforderungen bis PL e erfüllt und Personen zuverlässig schützt.

Ebenfalls in Nürnberg zu sehen, ist die neue EKS2-Leseeinheit, mit der die Einsatzmöglichkeiten des Electronic-Key-Systems EKS2 in Kombination mit dem bestehenden Auswertegerät erweitert werden. Neben EKS2-Schlüsseln und Transpondern kann das System jetzt auch Chipkarten – sogenannte Smartcards – lesen. "Das gibt Anwendern maximale Flexibilität bei der Steuerung und Verwaltung von Zugriffsberechtigungen an der Maschine. Die Komponente lässt sich einfach in bestehende Strukturen integrieren, etwa in Anwendungen mit vorhandenen Werks- oder Mitarbeiterausweisen. Die kompakte Bauform erleichtert zudem den Einbau in kleine Bedienpanels und Gehäuse, auch bei begrenztem Platzangebot. Für eine einfache Überwachung sorgt ein LED-Konzept auf Front- und Seitenflächen, das den Betriebszustand optisch anzeigt", wird weiter berichtet.

Skalierbares Schutztürsystem mit EtherNet/IP

Mit der MGB2 Modular können Betreiber ihre Maschinensicherheit flexibel an neue Anforderungen anpassen. Das vollständig modulare Schutztürsystem wächst mit veränderten Maschinen- und Anlagenkonzepten, Linienumbauten sowie Retrofit-Projekten mit; Bedienung und Signalisierung sind in einem Gerät gebündelt. "Dank der Unterstützung von Profinet, EtherCAT(P) und EtherNet/IP lässt sich die MGB2 Modular in gängige Steuerungen integrieren. Ein integrierter Ethernet-Switch verringert zudem den Verdrahtungsaufwand und vereinfacht die Netzwerktopologie", geben die Experten an. Das System ist für Temperaturen bis -30 °C ausgelegt, erreicht Schutzart IP65 und erfüllt nach Unternehmensangaben Sicherheitslevel bis PL e / SIL 3.

IO-Link Safety im Fokus

Ebenfalls in Nürnberg mit dabei: die IO-Link-Safety-Produkte. Durch die Kombination robuster Sicherheitskomponenten und IO-Link Safety ermöglicht Euchner auf dem gesamten Weg von der Steuerung bis zum Sensor eine durchgängige sichere Kommunikation. Die standardisierte Schnittstelle vereinfacht die Anbindung und reduziert Planungs- und Installationsaufwand. Zusätzlich senken umfassende Diagnosefunktionen den Wartungsaufwand und steigern dadurch die Anlagenverfügbarkeit.

www.euchner.de

SPS 2026: Halle 7, Stand 280

Euchner (ih)

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