Vom 24. bis 26. September präsentieren die rund 1.400 Aussteller der Fachpack im Messezentrum Nürnberg innovative Verpackungslösungen für Industrie- und Konsumgüter der unterschiedlichsten Branchen. (Quelle: NürnbergMesse)
„Um die Fachpack kommt man in der Verpackungsbranche einfach nicht herum. Dabei sein ist alles", sagt Heike Slotta, Executive Director Exhibitions bei der NürnbergMesse. "Als wichtigste europäische Fachmesse bringt sie nationale und internationale Verpackungsprofis und Ideensucher in insgesamt 11 Messehallen mit bekannten Marktführern, etablierten Mittelständlern und frischen Start-ups zusammen. Ausgestellt werden nicht nur Packstoffe, Packmittel, Packhilfsmittel, Verpackungsmaschinen und Verpackungstechnik. Die dazugehörigen wichtigen Prozesse rund um Automatisierung, Kennzeichnungstechnik, Verpackungsdruck, Veredelung bis hin zur Intralogistik sind ebenfalls vor Ort in Nürnberg zu erleben.“
Nachhaltigkeit im Fokus
Ziel der Fachpack ist es, Orientierung und neue Impulse bei wichtigen Themen und Veränderungen in der Verpackungsbranche zu bieten. Mit dem Leitthema „Transition in Packaging“ sollen die starken Strömungen beleuchtet werden, die derzeit auf die Verpackungsindustrie einwirken. "Über allem steht die Nachhaltigkeit und in diesem Zug auch die kürzlich verabschiedete EU-Verpackungsverordnung PPWR", heißt es von Veranstalterseite.
Übergreifendes Ziel ist es, den Abfall zu verringern und die Umweltbelastung zu senken. Unternehmen sind angehalten, in neue, umweltfreundlichere Lösungen zu investieren. Auch eine erhöhte Transparenz für Verbraucher durch verbesserte Kennzeichnungspflichten ist angesagt. "Es gibt aber auch Kritikpunkte, die seitens unterschiedlicher Wirtschaftsakteure vorgebracht werden, beispielsweise die praktische Umsetzbarkeit der geforderten Recyclingfähigkeit und des Einsatzes von Rezyklaten, insbesondere im Lebensmittelkontakt. Auch die Belastung für kleine und mittlere Unternehmen ist kritisch zu sehen. Die PPWR ist damit ein Balanceakt zwischen ökologischer Verantwortung und wirtschaftlicher Tragfähigkeit, der in erheblich Maße die Weichen für die Zukunft der europäischen Umwelt- und Wirtschaftspolitik stellt. Auf der Fachpack wird das Thema in aller Munde sein und kontrovers diskutiert werden", heißt es von der NürnbergMesse.
Foren und Begleitprogramm
Besucher aus der Konsum- und Industriegüterindustrie dürfen sich auf ein umfangreiches Vortragsprogramm in den Foren Packbox, Innovationbox und Solpack 5.0 sowie spannende Sonderschauen sowie Preisverleihungen freuen. Alle drei Foren greifen aktuelle Branchenthemen auf, wie den Umgang mit den PPWR-Regularien, Kreislaufwirtschaft, Automatisierung und KI, oder auch alternative Verpackungslösungen und neue Faserrohstoffe.
In der Packbox gestalten wichtige Partner der Verpackungsbranche das Programm und laden Interessierte zum Zuhören oder Mitdiskutieren ein. In der Innovationbox präsentieren angemeldete Aussteller ihre Produktneuheiten und Prozessinnovationen in kurzen knackigen Vorträgen. Das Forum Solpack 5.0 widmet sich nachhaltigen Verpackungslösungen
Mit ihrem Slogan „Wir machen Zukunft“ bietet die Messe auch eine optimale Plattform für das gemeinsame Netzwerken. Neu mit dabei ist das Networking-Event Women4Packaging für Frauen in der Verpackungsindustrie am ersten Messetag (24.9., NCC Mitte). Es bietet Branchenakteurinnen eine einzigartige Gelegenheit, sich vor Ort zu vernetzen, gegenseitig zu inspirieren und über aktuelle Themen und Trends der Verpackungsbranche auszutauschen. Das Ganze findet in ungezwungener Atmosphäre statt. Als Highlight wird angegeben: Die Keynote von Vera Strauch, Gründerin der Female Leadership Academy und Expertin für Feminist Leadership.
„Nach unserem Pausenjahr geht es nun auf die Zielgerade Richtung Fachpack 2024. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und es fügt sich alles zusammen. In Nürnberg findet bald das Klassentreffen der Verpackungsindustrie statt, ein echtes Highlight im Kalender unserer Kunden. Ich lade alle Verpackungsexperten im September ganz herzlich ins Messezentrum ein: Wir machen Zukunft – seien Sie dabei", ruft H. Slotta zum Dabeisein auf.