Bild vom Anybus-SOM von HMS Networks

HMS Networks kündigt neues Anybus-Angebot für die nächste Generation industrieller Konnektivität an. (Quelle: HMS)

Mit dem Next-Gen-Anybus-Angebot liefert HMS die Grundlage der nächsten Generation industrieller Kommunikationslösungen für Automatisierungsgeräte. Es kombiniert Hardware, Software sowie Entwicklungs-Tools in einer skalierbaren Architektur, die sowohl aktuelle Standards als auch zukünftige Innovationen unterstützt.

„Das neue Anybus-Angebot ist ein wichtiger Schritt für die industrielle Konnektivität“, sagt Andreas Stillborg, Produktmanager Anybus Embedded bei HMS Networks. „Es bietet Geräteherstellern eine gesamtheitliche, zukunftsfähige Lösung, die Entwicklungszeiten verkürzt und die langfristige Produktwartung vereinfacht.“

Aktuelle Branchentrends 

HMS hat folgende zentrale Entwicklungen identifiziert, die das Design industrieller Automatisierungsgeräte aus Unternehmenssicht maßgeblich beeinflussen:

  • Automatisierung und Flexibilität: Konnektivität wird zum Standard für industrielle Geräte. Hersteller stehen vor der Aufgabe, wartbare und skalierbare Kommunikationslösungen zu entwickeln, die den unterschiedlichen Anforderungen des gesamten Produktportfolios gerecht werden.
  • IT/OT-Konvergenz: Automatisierungsgeräte müssen zur Analyse von Qualität, Effizienz und Prozessleistung zunehmend Daten mit lokalen IT-Systemen austauschen.
  • Entkopplung von Hardware und Software: Modular aufgebaute Systeme bieten Herstellern eine bessere Anpassungsfähigkeit bei erforderlichen Hardwareänderungen.
  • Cybersecurity by Design: Neue Vorgaben wie der Cyber Resilience Act machen integrierte Sicherheitsarchitekturen zu einem unverzichtbaren Bestandteil moderner Geräteentwicklung.
  • Nachhaltigkeit und Resilienz: Gerätehersteller setzen verstärkt auf langlebige, wartbare Lösungen mit geringen Auswirkungen auf den Lebenszyklus.

Vorteile und Verfügbarkeit

Das neue Anybus-Angebot zeichnet sich durch eine skalierbare Architektur aus, die vollständige Produktportfolios abdeckt: Von einfachen Geräten, die eine zuverlässige, robuste Konnektivität benötigen, bis hin zu hochentwickelten High-End-Geräten, die erweiterte Funktionen und Anpassungen erfordern.

Eine neue Anybus-Technologieplattform bildet die Grundlage für die neue Generation von Anybus-Produkten. Als erste Version wird ein kompaktes, vollständiges „System-on-Module“ angekündigt, das für unterschiedliche Funktionsstufen ausgelegt ist. Dadurch sollen Gerätehersteller den benötigten Leistungs- und den Funktionsumfang wählen können. "Dieses skalierbare Konzept ermöglicht es Herstellern, die Kommunikationsfähigkeiten einer gesamten Produktpalette zu optimieren", heißtes von Unternehmensseite.

In Kombination mit dem Anybus-Studio, einer neuen Entwicklungsumgebung, die OEM eine schnelle Integration industrieller Kommunikation und direkten Zugriff auf integriertes Fachwissen ermöglicht, bietet die neue Plattform Entwicklern laut HMS außerdem folgende Vorteile:

  • Zuverlässig anpassbar: Die Konnektivität lässt sich an spezifische Anforderungen anpassen, während die Stabilität einer bewährten Lösung erhalten bleibt.
  • Wiederverwenden und skalieren: Designs können produkt- und teamübergreifend wiederverwendet und geteilt werden. Es können Protokolle hinzugefügt, neue Varianten erstellt oder eine gesamte Produktlinie auf derselben skalierbaren Grundlage erweitert werden.
  • Beschleunigte Entwicklung: Geführte Einrichtung und intelligente Validierung, basierend auf dreißig Jahren Erfahrung in der industriellen Kommunikation, ermöglichen ein schnelleres und präziseres Design.

"Regelmäßige Software-Updates werden die Technologieplattform kontinuierlich an neue industrielle Ethernet-Standards, Cybersicherheits-Frameworks und neue Edge- und KI-basierte Anwendungen anpassen", wird weiter berichtet.

Die ersten Produkte auf Basis der neuen Technologie, darunter das "System-on-Module" und das Toolset des Anybus-Studios, sollen 2026 vorgestellt werden.

HMS Networks (ih)

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