Bild zeigt geplante Hummel-Werkserweiterung am Stammsitz Denzlingen

Die Hummel-Werkserweiterung am Stammsitz Denzlingen umfasst zwei Neubauten sowie die Ausrüstung des Gesamtwerks mit einer hochmodernen Betriebsstoffrückgewinnung und -aufbereitung. (Quelle: Hummel AG)

Mit der Anlage zur Betriebsstoffrückgewinnung und -aufbereitung wird das zur Verarbeitung der Metalle nötige Schmier- und Kühlöl aus der Abluft zurückgewonnen und wieder aufbereitet. Auf diese Weise lassen sich laut Hummel jährlich rund 1.000 l Schmieröl einsparen.

In einer der neu errichteten Werkshallen sollen nach Fertigstellung im Jahr 2027 die neue Anlage für die galvanische Vernickelung mit ressourcenschonender Wärme- und Abwasserrückgewinnung Platz finden. Außerdem sollen die Dreherei und Fräserei vom bisherigen Standort Waldkirch nach Denzlingen verlagert und in einem modernen Produktionsstandort zentralisiert werden. Den Baubeginn der 6.500 m² umspannenden Erweiterungsbauten hat die Hummel AG für August 2026 geplant.

„Mit der Einreichung des Bauantrags machen wir den nächsten Schritt, um die Produktionsinfrastruktur am Stammsitz Denzlingen nachhaltig zu entwickeln und auf den neuesten Stand zu bringen“, erklärt Markus Biller, Projektleiter der Hummel AG. Patrick Kemper, COO/CFO der Hummel AG, ergänzt: „Unser Investitionsvorhaben sichert nachhaltig Arbeitsplätze am Standort Deutschland und leistet einen wertvollen Beitrag für die regionale Wirtschaft. Damit steigern wir unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit und fördern das angestrebte internationale Wachstum unseres Unternehmens.“

Hummel (ih)

Ähnliche Beiträge