Bild vom inpotron Firmensitz in Hilzingen

Die inpotron Schaltnetzteile GmbH feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen (Quelle: inpotron)

"In den 1990er-Jahren hielten Elektronik und Digitaltechnik verstärkt Einzug in Industrie, Büro und Unterhaltungselektronik. Die damals üblichen Transformatornetzteile stießen mit ihrer Art der Stromversorgung dabei schnell an technische Grenzen. Der Markt verlangte nach Netzteilen die nicht nur kompakter und sparsamer sein sollten, sondern auch Spannungsschwankungen zuverlässig abfingen, um Abstürze der zunehmend empfindlicher reagierenden Geräte zu vermeiden", wird aus dem Haus inpotron berichtet.

Auch Friedrich Spaun, Inhaber der Spaun Electronic GmbH in Singen, war damals auf der Suche nach Entwicklern für diese neue Art von Netzteilen. Mit Hermann Püthe fand er einen jungen Elektroingenieur, der entsprechende Schaltnetzteile entwickelte, die den Anforderungen des Markts gerecht wurden. Da dies von den Kunden begeistert angenommen wurde, folgten weitere Aufträge und schon bald einigten sich die beiden auf die Gründung der Spaun Schaltnetzteile GmbH.

Mit einer sechsköpfigen Belegschaft bezog die junge Firma im Februar 1998 ihr erstes Gebäude in Hilzingen. Sie befasste sich damals vor allem mit der Entwicklung und Produktion von 8 W bis 50 W starken Kleinleistungsnetzteilen in Sperrwandler-Topologie. Von Beginn an war nicht nur die Eigenversorgung des Mitgesellschafters Spaun geplant, es sollten weitere Kunden gewonnen werden. Schon Ende des ersten Jahres verzeichnete das junge Unternehmen einen Umsatz von 1,6 Mio. Deutsche Mark. Bereits vier Jahre später überschritten jetzt 23 Kolleginnen und Kollegen mit einer Jahresproduktion von 165.000 Schaltnetzteilen die Umsatzschwelle von 2,5 Mio. €. Trotz Aufstockung des Firmengebäudes platzte die Firma bald aus allen Nähten. Zum zehnjährigen Jubiläum wurde daher ein neuer Stammsitz in der Hebelsteinstraße in Hilzingen bezogen und das Unternehmen in „inpotron Schaltnetzteile GmbH” umbenannt. Eigentlich sollten diese Gebäude den Platzbedarf für die nächsten 20 Jahre abdecken. Aber selbst die Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 konnten das Wachstum von inpotron nicht nachhaltig bremsen. Schon 2013 musste sich inpotron mit Bau und Bezug eines neuen Distributions- und Logistikzentrums Luft verschaffen.

Die Entwicklung der Gebäude wird als das weithin sichtbare Zeichen der agilen Kultur des Unternehmens bezeichnet. Von Anfang an reagiert die Mannschaft um Hermann Püthe flexibel und individuell auf die Erfordernisse ihrer Kunden. Gemäß dem Motto: „Vom Kundenwunsch zum Kundennutzen” werden bei inpotron Stromversorgungen entwickelt und produziert. Auch nach zwanzig Jahren sind inpotron Schaltnetzteile noch unverändert lieferbar und trotzdem technisch auf dem neuesten Stand. Mit dieser Strategie gelang es dem mittlerweile 250 Personen umfassenden Unternehmen auch, die Herausforderungen der Corona-Pandemie erfolgreich zu meistern. Und auch das 25-jährige Jubiläum in der Hebelsteinstraße wurde nun wieder mit der Einweihung eines neuen Erweiterungsbaus gefeiert. Der Unternehmensslogan „activates your best“ steht für den Firmenspirit.

inpotron (ih)

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