Praxisbeispiel – Integration in ein AMC-Cloudsystem

Mit seinen neuen Sensoren AVS 1001HF und AVS 1003LF hebt Analog Devices Condition-based Monitoring auf ein neues Level. Im Trenddiagramm werden ausgewählte Schwingungsparameter visualisiert, die die Sensoren in einer Applikation bei AMC liefern. (Quelle: Analog Devices)

Mit seinen neuen Sensoren AVS 1001HF und AVS 1003LF hebt Analog Devices Condition-based Monitoring auf ein neues Level. Im Trenddiagramm werden ausgewählte Schwingungsparameter visualisiert, die die Sensoren in einer Applikation bei AMC liefern. (Quelle: Analog Devices)
In einer Anwendung wurden AVS-1001HF- und -1003LF-Sensoren in ein cloudbasiertes Zustandsüberwachungssystem von AMC integriert. Die Sensoren liefern ihre Rohdaten an eine Edge-Verarbeitungseinheit, die daraus Diagnosedaten berechnet und an die Cloud uberrägt Dort stehen dem Anwender zahlreiche Visualisierungen zur Verfügung, angefangen bei Trendkurven über Spektren bis hin zu Alarmübersichten. In einem Beispielprojekt überwachten acht Sensoren (vier Hochfrequenz- und vier Niederfrequenzmodelle) einen Siebsichter in rauer Industrieumgebung. Die Installation bestätigte nicht nur die Messgenauigkeit, sondern auch die Widerstandsfähigkeit der Sensoren unter anspruchsvollen Bedingungen.
Fazit
Durch die Integration von Hoch- und Niederfrequenzmessung, Echtzeit-Datenverarbeitung und digitaler Schnittstelle im Sensor selbst liefert Analog Devices mit seinen AVS-Sensoren einfach integrierbare Lösungen mit flexibler Datenbereitstellung. Dank MEMSTechnologie bringen sie hohe Präzision und Robustheit in kompakter Bauform mit. Dabei erlaubt die große Bandbreite des AVS 1001HF die Erkennung hochfrequenter Lager- und Getriebeschäden, die bei Sensoren mit geringerer Bandbreite unentdeckt bleiben könnten. Der AVS 1003LF liefert dank dreiachsiger Erfassung ein vollständigeres Bild des Maschinenzustands und ermöglicht so eine präzisere Fehlerprognose. Insgesamt eröffnen die Sensoren neue Möglichkeiten für Predictive Maintenance, reduzieren ungeplante Stillstände und steigern die Effizienz industrieller Anlagen. In einer zunehmend vernetzten Industrie nehmen Lösungen wie die AVS-Serie eine Schlüsselrolle für die nächste Generation von Automatisierung und Wartung ein.
Die Vorteile der AVS-Serie auf einen Blick
Direkter digitaler Datenzugriff
Die Integration des direkten digitalen Datenzugriffs macht aufwendige Verkabelung und dedizierte Datenerfassungs-/Verarbeitungseinheiten überflüssig, da alle Funktionen im Sensor selbst ausgeführt werden. Das vereinfacht die Installation und senkt die Gesamtkosten.
Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten
Im Normalbetrieb senden die AVS-Sensoren nur berechnete Parameter, wodurch Bandbreite und Rechenleistung gespart werden. Für erweiterte Analysen kann auch das Rohschwingungssignal übertragen und analysiert werden, was einen tieferen Einblick in den Maschinenzustand ermöglicht.
Zuverlässige Datenübertragung
Durch die Verwendung digitaler RS-485-Verbindungen können mehrere Sensoren über ein einziges Kabel verbunden werden. Dadurch kann eine zuverlässige Datenübertragung über bis zu 1 km erfolgen. Dies minimiert industrielle Störungen und ermöglicht eine einfache Erweiterung des Sensornetzwerks.
Hohe Präzision und geringes Rauschen
Beide Sensoren zeichnen sich durch eine hohe Empfindlichkeit und ein geringes Rauschen aus, was die Genauigkeit der Schwingungsdaten verbessert. Die Empfindlichkeit des AVS 1001HF von bis zu 100 mV/g bei einer Rauschdichte von 4 μg Hz und die des AVS 1003LF von 80 μg Hz gewährleisten präzise Messungen auch in anspruchsvollen Industrieumgebungen.
MEMS-Technologie
Das Herzstück dieser Sensoren ist die MEMS-Technologie, die Miniaturgröße mit hoher Leistung verbindet. MEMS-Sensoren bieten Robustheit und Langlebigkeit, die für anspruchsvolle Industrieanwendungen entscheidend sind.