Vision von Industrie 4.0 umsetzen

Abbildung der Gründungsmitglieder der Open Industry 4.0 ­Alliance

Auf einer Pressekonferenz während der Hannover Messe informierten die Gründungsmitglieder über Einzelheiten zur Open Industry 4.0 ­Alliance (Quelle: VDE VERLAG)

Zu den Gründungsmitgliedern der Open Industry 4.0 (OI4) ­Alliance gehören die Unternehmen Beckhoff, Endress+Hauser, Hilscher, IFM, Kuka, Multivac und SAP. „Wir als Anbieter von IoT-Technologie und -Dienstleistungen schließen uns der Open Industry 4.0 Alliance an, um die Vision von Industrie 4.0 in die Tat umzusetzen“, unterstreicht H.-J. Hilscher. Für ihn war schnell klar, dass sich das Unternehmen in ein solches Bündnis erfolgreich einbringen kann. Eine wichtige Grundlage bildet dabei die Hilscher-Technologieplattform „netFIELD“ für das Device Management und der Konnektivität zur Feldebene. Diese besteht im Wesentlichen aus einem Chip-Set für das ­IO-Link-Master-Gateway mit OPC-UA-Server gemäß IO-Link-Companion-Profile, der Edge-Computing-Plattform basierend auf einem Docker Framework, sowie aus dem Edge-Portal zum Gerätemanagement. Dazu gehört noch ein durchgängiges Security-Konzept. Dies entspricht der technischen Grundarchitektur der Open Industry 4.0 Alliance und wird auf dessen Funktionsschnittstellen angepasst. Damit werden die Komponenten der „netFIELD“-Technologie-Plattform Bestandteil des ­offenen Open-Industry-4.0-Ökosystems und reduziert Kosten, vereinfacht Handhabung und verbindet Sensorik und Feldgeräte mit ihrem digitalen Zwilling gemäß Industrie 4.0 und das herstellerübergreifend.

Die Gründungsmitglieder betonen, dass die Allianz grundsätzlich allen Unternehmen offenstehe. So seien beispielsweise auch Balluff, Gebhardt, Pepperl+Fuchs, Schmidtsche Schack, Samson oder Wika als Mitglieder der Allianz beigetreten. Sie alle verpflichten sich gegenseitig zur Schaffung eines standardisierten und offenen Ökosystems zum Betrieb hochautomatisierter Fabriken und verfahrenstechnischer Anlagen unter Einbindung von Logistik und Services.

Die Gründer und Mitglieder der Open Industry 4.0 Alliance ­haben das Ziel, ein offenes, standardbasiertes und kompatibles Angebot für die Gesamtstrecke vom Objekt in der Werkhalle bis zum Service zu schaffen, wobei alle Mitglieder weiterhin ihr eigenes Business darauf basierend betreiben.

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