Hannes Niederhauser, CEO der S&T AG (Quelle: S&T)
Mit dem Schwerpunktprogramm "PEC" ("Profit, Efficiency, Cash") konnte S&T auch Fortschritte bei der Optimierung des Working Capitals erzielen: der operative Cashflow zeigt sich mit einem Rekordwert von 83,4 Mio. € (Vorjahr: 35,5 Mio. €) deutlich verbessert. Damit stiegen auch die liquiden Mittel zum Jahresende auf 312,3 Mio. € (Vorjahr: 171,8 Mio. €) an. Auch Auftragsbestand und Projekt-Pipeline erreichten mit Steigerungen von mehr als 30 % neue Bestmarken. Aufgrund ihrer guten finanzielle Situation setzt die S&T AG trotz der aktuellen "Corona-Krise" ihre jährlich ansteigende Dividendenpolitik fort: Der Vorstand der S&T AG wird der Hauptversammlung daher eine Dividende von 19 Cent (Vj.: 16 Cent) für das abgelaufene Geschäftsjahr vorschlagen.
"Diese hervorragenden Zahlen werden jedoch von der globalen Ausbreitung des SARS-CoV-2 Virus und der damit einhergehenden Unsicherheit in den Schatten gestellt. Noch ist nicht klar, wie der Einfluss der staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und deren massive Auswirkungen auf die Wirtschaft eingeschätzt werden sollen", verlautbart S&T in einer Pressemeldung. Für den weiteren Verlauf in 2020 wird von signifikanten Verwerfungen ausgegangen. Ein erheblicher Einfluss auf die Weltwirtschaft wird prognostiziert, dem sich kurzfristig auch die S&T AG nicht entziehen können wird. "S&T konnte trotz der Einflüsse auf die Lieferkette, mit anhaltend starken Auftragseingängen, einen guten Start laut Plan ins erste Quartal verzeichnen. Dennoch werden wir das bisherige Jahresziel überdenken müssen und adaptieren, sobald sich die Auswirkungen der Pandemie transparenter darstellen", heißt es von Unternehmenseite weiter.
S&T sieht in der aktuellen "Corona-Krise" auch zahlreiche Chancen, sei es durch die erhöhte Nachfrage im Bereich der Medizintechnik, bei Heimarbeitsplätzen oder gesunkenen Unternehmensbewertungen, welche die M&A-Strategie der S&T-Gruppe unterstützen. S&T sieht sich krisenfest aufgestellt und mit über 300 Mio. € Barbeständen gut gerüstet für sich bietende Akquisitionschancen. Daher wird das ambitionierte Mittelfristziel für 2023 von 2 Mrd. € Umsatz bei einem Ebitda von 220 Mio. € weiterhin beibehalten.
"Wir haben das Geschäftsjahr 2019 mit hervorragenden Zahlen abgeschlossen und sind sehr zuversichtlich, unseren Erfolg, auch unter den geänderten Bedingungen, weiter fortzuführen. Mit unseren technischen Lösungen und Produkten, beispielsweise im Medizintechnikbereich sowie dem Rekord Cash-Bestand von 312 Mio. € sind wir gut aufgestellt und werden gestärkt aus der Krise herausgehen", zeigt sich Hannes Niederhauser, CEO der S&T AG, zuversichtlich.