(Quelle: Siemens)

"Elektromotoren sind die treibende Kraft industrieller Kernprozesse und das Wälzlager ist ihre zentrale mechanische Komponente. Wälzlager erfahren alle im Motor auftretenden Belastungen und Beanspruchungen. Daher bietet die Wälzlagerdiagnose einen entscheidenden Indikator für den Gesamtzustand und die Zuverlässigkeit eines Motors", heißt es aus dem Haus Siemens. Durch die Zusammenarbeit mit Schaeffler sollen Kunden die Sicherheit erhalten, bei Betriebs- und Wartungsentscheidungen ebenso wie bei Wartungsmaßnahmen für Antriebssysteme stets die richtige Wahl treffen zu können. So mache es die Integration des Schaeffler-Analyseservice für die automatisierte Lagerdiagnose in Sidrive IQ möglich, den Lagerzustand mit größerer Gewissheit und Präzision zu ermitteln.

„Diese Form der Zusammenarbeit und der automatische Austausch von algorithmusbasierten Diagnosedaten sind im industriellen IoT noch sehr selten. Sie stehen beispielhaft für eine neue Dimension der Kooperation zwischen etablierten Technologieunternehmen“, so Hermann Kleinod, CEO von Siemens Large Drives Applications.

„Grundlage der Partnerschaft zwischen Schaeffler und Siemens ist ein solides Fundament aus Produktwissen und Fachkompetenz. Beide Unternehmen tragen mit ihrem Fokus auf dem Kundennutzen wesentlich dazu bei, die Digitalisierung in der Industrie voranzutreiben“, ergänzt Dr. Stefan Spindler, Vorstand Industrial der Schaeffler AG.

"Anhand fundierter Erkenntnisse und spezifischer Informationen kann der Betreiber schnell entscheiden, ob das Antriebssystem in Betrieb bleiben kann oder ob ein Schaden unmittelbar bevorsteht und das Lager daher im nächsten Wartungsintervall oder aber sofort ausgetauscht werden muss. Dadurch sinken Wartungsaufwand und -kosten, vor allem aber können ungeplante, kostspielige Ausfallzeiten vermieden werden", gibt Siemens in einer Pressemeldung an.

Siemens (ih)

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