VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt (Quelle: VDMA)
Weiter berichtet der Branchenverband, dass auch die Euro-Partnerländer leicht (+1 %) zum Wachstum beitrugen. Das Inlandsgeschäft ging hingegen um 3 % zurück.
„In Deutschland wird unverändert viel zu wenig investiert. Auch deshalb, weil die Bundesregierung die angekündigten Reformen zur Stärkung des Standorts Deutschland bislang nicht konsequent umgesetzt hat. Der Maschinenbau zeigt allerdings wieder einmal seine Stärke im Exportgeschäft. Die positive Entwicklung der Auslandsbestellungen spiegelt das zuletzt verbesserte Geschäftsklima wider und ist insgesamt ein erfreuliches Signal für unsere Branche", sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt.
Für den weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum Mai bis Juli 2026 berichtet der VDMA von einem Orderzuwachs von insgesamt real 8 %: Im Inland wurde ein Bestellminus von 1 % verbucht, während die Auslandsaufträge um 11 % zulegten. Aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 23 % mehr Bestellungen, die Euro-Länder lagen dagegen 13 % unter dem Vorjahreszeitraum. Im gesamten bisherigen Jahresverlauf (Januar bis Juli 2026) resultiert ein Auftragsplus von real 5 %.