Abbildung zum Thema Production Planing

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Bei den Bestellungen aus dem Ausland zeigte sich allerdings eine deutliche Spreizung: Die Bestellungen aus den Euro-Partnerländern blieben um 21 % unter dem Vorjahresmonat, während aus den Nicht-Euro-Ländern 11 % mehr Aufträge kamen. Damit verbuchte die Branche im Mai 2026 insgesamt einen leichten Auftragsrückgang von real 1 % zum Vorjahr.

„Von einer echten Dynamik im Geschäft ist leider nur ansatzweise etwas zu spüren. Zwar gibt es Regionen und einzelne Kundenbranchen, in denen die Nachfrage nach Maschinen- und Anlagen steigt. Aber die Sorgen über die weltweiten Krisen und damit auch über drohende Lieferengpässe bei Vormaterialien bleiben groß. Damit bleibt die Branche in Wartestellung“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt. „Im Inland gab es dieses Jahr erst einen Monat mit Orderzuwächsen und der war von Sondereffekten geprägt. Wir können es nicht oft genug sagen: Die Bundesregierung darf mit Reformen, die die Unternehmen spürbar entlasten, keinen Tag warten; unser Industriestandort braucht dringend ein maßgebliches Upgrade“, betont Dr. J. Gernandt.

Im Drei-Monats-Zeitraum März bis Mai 2026 legten die Bestellungen aus dem Inland um 3 % zu, während die Auslandsaufträge um 13 % stiegen. Hier macht sich der von Großaufträgen geprägte März als Sonderfaktor bemerkbar. Aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 22 % mehr Bestellungen, aus den Euro-Ländern wurde ein Minus von 8 % verbucht.

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