Dr. Ralph Wiechers, VDMA-Chefvolkswirt (Quelle: VDMA)
Besonders stark waren die Zuwächse laut dem Branchenverband aus den Nicht-Euro-Ländern (+19 %), während die Orders aus dem Euro-Raum leicht stiegen (+1 %). "Großanlagengeschäfte trugen im April ihren Teil zu dem erfreulichen Ergebnis bei", heißt es aus den Reihen des VDMA.
„Der April 2024 hatte drei Arbeitstage mehr als im Vorjahr. Dies, sowie ein vergleichbar schwacher April 2023, sorgten für eine niedrige Vergleichsbasis und damit einen hohen Zuwachs im laufenden Jahr“, ordnet VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis ein. „Doch wir sehen uns bestärkt in unserer Annahme, dass die Talsohle im Auftragseingang erreicht ist“, ergänzt er.
Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum Februar bis April 2024 sanken die Bestellungen laut VDMA um real 9 % zum Vorjahr: Aus dem Inland wurden 12 % weniger Aufträge verbucht, aus dem Ausland kamen 6 % weniger Bestellungen. Dabei gingen die Orders aus den Euro-Ländern um 12 % zurück, das Minus mit den Nicht-Euro-Ländern betrug 4 %.