Dr. Ralph Wiechers, Chefvolkswirt beim VDMA (Quelle: VDMA)

Laut VDMA konnte mit dem aktuellen Auftragsplus der Rückschlag des Januars komplett ausgeglichen werden. Die entscheidenden Impulse dazu kamen aus dem Ausland, hier legten die Auftragseingänge um 17 % zu. 

„Die Nachfrage aus den Euro-Partnerländern expandierte mit einem Zuwachs von 12 % kräftig. Noch dynamischer entwickelte sich aber der Bestelleingang aus den Nicht-Euro-Ländern. Ein Bestellplus von 20 % zum Vorjahr belegt unsere Vermutung, dass sich zusätzlich zu einigen asiatischen Ländern weitere Absatzregionen außerhalb Europas inzwischen auf kräftigem Wachstumskurs befinden“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. Die Inlandsorders übertrafen im Februar ihr Vorjahresniveau dagegen lediglich um 2 %. „Die Inlandnachfrage hat sich gefangen, aber der Erholungsprozess lässt noch zu wünschen übrig. Für eine eigenständige Dynamik bedarf es mehr als Nachholeffekte”, erläuterte Dr. R. Wiechers weiter.

Im Zeitraum von Dezember 2020 bis Februar 2021 legten die Bestellungen nach Verbandsangaben um 2 % im Vergleich zum Vorjahr zu: Aus dem Inland kamen 5 % weniger Orders, dafür legten die Auslandsaufträge um 6 % zu. Aus den Euro-Ländern wurde eine Steigerung von 4 % verbucht, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 6 % mehr Bestellungen.

 

VDMA (ih)

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