Foto von VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt

VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt (Quelle: VDMA)

„Einige Stimmungsindikatoren hatten zuletzt nach oben gezeigt, daher ist der Auftragsrückgang im Januar ein überraschend schwacher Start ins Jahr 2026. Bislang ist es nur ein Monatswert, wir müssen abwarten, wie sich die Bestellungen in den kommenden Monaten entwickeln. Der nun begonnene Krieg in der Golf-Region und die damit verbundene zusätzliche geopolitische Unsicherheit wird den exportorientierten Unternehmen und ihren Kunden sicherlich nicht dabei helfen, die globale Investitionsschwäche zu überwinden“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt.

Für den weniger schwankungsanfälligen Dreimonats-Zeitraum von November 2025 bis Januar 2026 vermeldet der VDMA für seine Branche insgesamt ein Orderminus von real 2 %. Dabei sanken die Inlandsbestellungen um 4 %, das Ausland verbuchte einen Rückgang von 1 %. Aus den Euro-Ländern kamen 4 % weniger Bestellungen, die Aufträge aus den Nicht-Euro-Ländern stagnierten.

VDMA (ih)

Ähnliche Beiträge