VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers (Quelle: VDMA)

"Die Auftragseingänge im Maschinen- und Anlagenbau sind auch im Juli prozentual zweistellig gesunken, allerdings hat sich der Rückgang spürbar abgeschwächt", kommentiert der VDMA die Zahl in einer Pressemeldung. So wird im Weiteren darauf verwiesen, dass das Orderresultat besser ausgefallen sei als in den Vormonaten, die noch deutlich stärkere Rückgänge aufwiesen: April: -31 % zum Vorjahr, Mai: -28 %, Juni: -31 %).

„Dabei lag die Messlatte hoch, denn der Juli 2019 zählte zu den stärksten Ordermonaten des Vorjahres. Es gibt Grund zur Hoffnung, dass wir bei den Aufträgen den Tiefpunkt überwunden haben, auch wenn wir im Vorjahresvergleich noch einige Zeit Minusraten sehen werden“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. Aus den Euro-Ländern kamen 22 % weniger Orders, aus den Nicht-Euro-Ländern waren es -21 %.

Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum Mai bis Juli 2020 sank der Auftragseingang um real 26 % zum Vorjahr. Aus dem Inland kamen 17 % weniger Bestellungen, die Auslandsaufträge blieben um 30 % unter ihrem Vorjahresniveau. Dabei schrumpften die Orders aus den Euro-Ländern um 21 %, aus den Nicht-Euro-Länder wurden 34 % weniger Bestellungen verbucht.

VDMA (ih)

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