Foto von VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt

VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt (Quelle: VDMA)

„Das Geschäft mit den Ländern außerhalb des Euro-Raums wurde auch durch Bestellungen für Großanlagen vorangebracht, zudem war der Juli im vergangenen Jahr vergleichsweise schwach. Insgesamt bleibt die Dynamik im laufenden Jahr nach sieben Monaten mit einem Auftragsplus von 2 % verhalten“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt. „Hier spielt natürlich die Verunsicherung durch die aggressive Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump eine Rolle. Aber auch der anhaltende Reformstau in Deutschland und Europa lähmt die Investitionen. Die versprochenen Entlastungen für Unternehmen müssen im Herbst kommen, hier steht insbesondere die Bundesregierung im Wort“, mahnt er.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonats-Zeitraum von Mai bis Juli 2025 verbuchten die Unternehmen laut dem VDMA insgesamt ebenfalls ein Orderplus von real 2 %. Dabei sanken die Inlandsbestellungen um 1 %, das Ausland verbuchte ein Plus von 3 %. Aus den Euro-Ländern kamen 14 % mehr Bestellungen, die Nicht-Euro-Länder verbuchten ein Minus von 1 %. 

VDMA (ih)

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