VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt (Quelle: VDMA)
„Das kleine Auftragsplus im Oktober ist erfreulich, aber leider nur eine Konsolidierung auf niedrigem Niveau. Denn der Oktober des Vorjahres war einer der schwächsten Monate im Jahr 2024. Die weiter ungünstige Auftragslage zeigt sich auch in der bisherigen Jahresbilanz 2025: die Bestellungen der ersten zehn Monaten lagen insgesamt immer noch um real 1 % unter dem Vorjahreswert“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt. „Die Maschinenbauindustrie tritt weiter auf der Stelle“, ergänzt er. „Es fehlen die benötigten Aufbruchsignale im globalen Handel und es fehlen die versprochenen wirtschaftlichen Reformen, die die Betriebe wirklich entlasten.“
Für den weniger schwankungsanfälligen Dreimonats-Zeitraum von August bis Oktober 2025 gibt der VDMA ein Orderminus seiner Branche von real 6 % an: Die Inlandsbestellungen sanken um 3 %, das Ausland verbuchte einen Rückgang von 8 %. Aus den Euro-Ländern kamen 2 % weniger Bestellungen, die Nicht-Euro-Länder verbuchten -10 %.