Foto von VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt

VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt (Quelle: VDMA)

"Das Auf und Ab im Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau hat sich auch im August fortgesetzt. In den ersten acht Monaten verbuchten die Unternehmen vier Mal einen Zuwachs und vier Mal sanken die Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr", berichtet der VDMA in einer Meldung.

Im August zeigte sich eine deutliche Spreizung: Während die Bestellungen aus den Euro-Partnerländern um 12 % zulegten, sanken die Orders aus dem Nicht-Euro-Ausland um 15 %. „Hier dürfte auch die unberechenbare Zollpolitik der USA zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen geführt haben“, komentierte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt die Zahlen. „Diese Unsicherheit wird unsere Industrie auch in den kommenden Monaten belasten, was sich in unseren Prognosen widerspiegelt“, erläuterte er weiter. Für 2025 hat der VDMA die reale Produktionsprognose von zuvor -2 % auf -5 % gesenkt. Für 2026 rechnen die VDMA-Volkswirte mit einem leichten Produktionszuwachs von real 1 %.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonats-Zeitraum von Juni bis August 2025 verbuchten die Unternehmen laut dem Branchenverband insgesamt ein Orderminus von real 2 %. Dabei sanken die Inlandsbestellungen um 3 %, das Ausland verbuchte einen Rückgang von 2 %. Aus den Euro-Ländern kamen 9 % mehr Bestellungen, die Nicht-Euro-Länder verbuchten ein Minus von 6 %. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres (Januar bis August 2025) resultierte laut dem VDAM insgesamt noch ein leichtes Auftragsplus von real 1 %.  

VDMA (ih)

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