Grundsteinlegung für neue Weidmüller-Elektronikfertigung in Detmold: Hermann Schwagmann (Leiter Innovation and R&D Center; Weidmüller), Claus Rettkowski, Depenbrock), Helene Derksen-Riesen (Leiterin Corporate Development & Real Estate; Weidmüller), André Sombecki (Finanzvorstand; Weidmüller), Volker Bibelhausen (Technologievorstand und Vorstandssprecher; Weidmüller), Dr. Sebastian Durst (Vorstand Operations; Weidmüller), Dr. Axel Lehmann (Landrat; Kreis Lippe), Olrik Meyer (Fachbereichsleitung Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Mobilität; Kreis Lippe), Thomas Lammering (Technischer Beigeordneter; Stadt Detmold) (vordere Reihe, v.l.n.r., Quelle: Weidmüller)
„Mit der neuen Elektronikfertigung in Detmold stärken wir den Standort Deutschland und bieten interessante Arbeitsplätze in Ostwestfalen-Lippe. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt, um unsere Innovationsstärke und Wettbewerbsfähigkeit in der Elektronik weiter auszubauen“, sagte Volker Bibelhausen, Technologievorstand und Vorstandssprecher von Weidmüller, beim Start des Großprojekts.
Nachhaltigkeit im Fokus
Im neuen Fertigungsgebäude der sollen die Leiterplattenbestückung, die Montage, die Kunststofffertigung sowie logistische Prozesse untergebracht werden. Insgesamt investiert Weidmüller über einen Zeitraum von drei Jahren ca. 60 Mio. € in das Projekt. Das Konzept des neuen Gebäudes sieht eine moderne Ausstattung sowie einen hohen Automatisierungsgrad vor. Zudem soll der Neubau eine hohe Energieeffizienz mitbringen. So sollen reversible Wärmepumpen zur Beheizung und zur Kühlung der Halle eingesetzt werden. Auch die Wärmerückgewinnung aus Produktionsabwärme soll umgesetzt werden. "Darüber hinausgehende Wärmebedarfe werden über Fernwärme abgedeckt. Die gesamte Dachfläche des Gebäudes wird mit einer 600-kWp-Photovoltaikanlage ausgestattet sein, sodass die Elektronikfertigung mit Sonnenenergie betrieben werden kann", wird von Unterenehmensseite berichtet.
Dr. Sebastian Durst, Vorstand Operations bei Weidmüller, betont das ganzheitliche und nachhaltige Konzept des Projekts: „Wir legen bei unserem neuen Fertigungsgebäude großen Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in allen Bereichen. Zum einen sieht das Gebäudekonzept die Nutzung erneuerbarer Energien vor. Zum anderen produzieren wir in Detmold gezielt für unsere europäischen Kunden und reduzieren so Transportwege und unseren CO2-Fußabdruck.“
Die Grundsteinlegung für die neue Elektronikfertigung wurde vor Ort in der Ohmstraße in Detmold veranstaltet. Unter den Anwesenden war auch Dr. Axel Lehmann, Landrat des Kreises Lippe. Die Bauzeit wird voraussichtlich knapp zwei Jahre betragen. Der Produktionsstart im neuen Fertigungsgebäude ist für Anfang 2025 geplant. Das Projekt wird vom Bauunternehmen Depenbrock aus Stemwede umgesetzt.