Weidmüller erhält IEC-62443-4-1-Zertifizierung

Matthias Springer, Leiter Funktionale Sicherheit & Security beim TÜV NORD CERT, übergibt das Zertifikat an Dr. Thomas Bürger, Executive Vice President Automation Products and Solutions bei Weidmüller, und Dr. Björn Griese, Leiter Product Security bei Weidmüller. (v.l.) (Quelle: Weidmüller)
Außerdem wurde Weidmüller das Zertifikat für industrielle IT-Sicherheit nach IEC 62443-4-1 vom TÜV Nord auf der Messe überreicht. Das Zertifikat unterstreicht das Engagement von Weidmüller, Produkte Secure-by-Design zu entwickeln. Ziel ist es, Kunden mit den Secure-By-Design-Produkten den sicheren Betrieb ihrer Maschinen und Anlagen zu ermöglichen und gesetzliche Security-Anforderungen, wie der NIS-2-Richtlinie und den CRA zu erfüllen.
Wie cybersicher ein Produkt ist, wird schon bei der Entwicklung maßgeblich mitbestimmt. Deshalb hat Weidmüller seinen Entwicklungsprozess für Hardware und Software nach IEC 62443-4-1 zertifizieren lassen. Zentraler Bestandteil bei der Entwicklung eines Secure-by-Design-Produkts ist die Durchführung einer Bedrohungs- und Risikoanalyse, die auf dem Anwendungsszenario basiert. Daraus leiten sich im zweiten Schritt Härtungsmaßnahmen für das Produkt ab. Die Grundsätze des Secure-Designs tragen zu einer Defense-in-Depth-Strategie für das Produkt bei.
Weidmüller nimmt mit dem Secure-by-Design-Prinzip den Entwicklungsprozess – und damit den gesamten Produktlebenszyklus in den Blick. So können die Produkte auch während ihrer Einsatzzeit beim Kunden IT-sicher bleiben.
"Mit der neuen Zertifizierung bescheinigt Weidmüller seinen Kunden, dass Cybersecurity von Anfang bis zum Ende des Produktlebenszyklus ein Produkt bestimmt. Darüber hinaus ist der IEC 62443-4-1 ein wichtiger Bestandteil für Unternehmen, den CRA erfolgreich umzusetzen", gibt das Unternehmen an.