Der Xentara Connection Day 2026 rückt den Wandel hin zu softwaredefinierter Fertigung und Physical AI in den Fokus (Quelle: embedded ocean GmbH)

Der Xentara Connection Day 2026 rückt den Wandel hin zu softwaredefinierter Fertigung und Physical AI in den Fokus (Quelle: embedded ocean GmbH)

„Wir befinden uns an einem Wendepunkt, an dem KI nicht mehr nur analytisch, sondern zunehmend operativ eingesetzt wird“, sagt Michael Schwarz, CEO und Mitbegründer von Xentara. „Der Wandel hin zur softwaredefinierten Fertigung vollzieht sich branchenübergreifend. Unternehmen müssen daher neu denken, wie sie Produktionssysteme gestalten, betreiben und skalieren. Der Connection Day bringt die Menschen zusammen, die diesen Wandel aktiv mitgestalten. Ich möchte die gesamte Branche herzlich einladen, an der Veranstaltung und am Austausch teilzunehmen.“

Das Programm des Xentara Connection Day vereint hochkarätige Branchenexpertinnen und -experten in einer abwechslungsreichen Mischung aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen, praxisnahen Kundenbeispielen, Live-Demonstrationen und einer Tabletop-Ausstellung.

Den Auftakt bildet eine Keynote von Patrick Ruthardt, Principal bei Roland Berger und ehemaliger Mercedes-Benz-Manager. Auf Basis seiner Erfahrungen mit groß angelegten industriellen Transformationsprojekten wird er erläutern, warum Physical AI eine softwaredefinierte Fertigung voraussetzt. Andreas Geiss, Senior Executive Advisor und ehemalige Führungskraft bei Aleph Alpha und Siemens, widmet sich dem zunehmenden Wettbewerbsdruck, unter dem die europäische Industrie angesichts schneller Innovationszyklen und globaler Konkurrenz steht.

Aus Marktperspektive zeigt Anna Ahrens, Principal Analyst bei Omdia, wie sich Erkenntnisse aus dem Bereich softwaredefinierter Fahrzeuge auf die industrielle Automatisierung übertragen lassen. Dabei beleuchtet sie die Parallelen zwischen verschiedenen Branchen, die sich zunehmend in Richtung softwarezentrierter Architekturen entwickeln.

Neben strategischen Perspektiven steht auch die praktische Umsetzung im Mittelpunkt. Jürgen Pfeifer von Wago spricht über die Rolle von Edge-KI in der industriellen Steuerung, bei der Echtzeitverarbeitung mit lokaler Inferenz kombiniert wird. Kristina Krebs, Mitbegründerin von Prognostica, stellt eine Fallstudie vor, die zeigt, wie KI bereits heute in optische Sortiersysteme integriert wird, um die Qualitätskontrolle in der Lebensmittelproduktion zu verbessern. Ergänzt wird dieser Praxisfokus durch einen Kundenbericht von Armin Grozinger, CEO von Benthor Automation, der Einblicke aus erster Hand in die Anwendung dieser Konzepte im industriellen Umfeld gibt.

Weitere Beiträge kommen von Technologie- und Plattformanbietern wie Dr. Johannes Riesterer von Studio Fluffy und Robert J. Schiermeier von ValueMiner. Sie zeigen, wie Software-Ökosysteme, Daten und wissenschaftliches Rechnen neue Ansätze für die industrielle Optimierung ermöglichen.

Parallel zu den Konferenzsessions bietet eine Tabletop-Ausstellung mit Demos und Informationen von Unternehmen wie Advantech, Benthor, Coligo (BE.Services), Hilscher, Prognostica, Studio Fluffy, Tronic One, ValueMiner, Wago und Xentara direkte Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um industrielle KI und Automatisierung.

Der Connection Day richtet sich an Akteure aus Fertigung, Software und Robotik und versteht sich als Plattform für Austausch und Vernetzung — gerade in einer Zeit, in der Branchengrenzen zunehmend verschwimmen. Auch Branchenverbände wie die Open Industry 4.0 Alliance und Bayern Innovativ / Bavarian Chips Alliance unterstützen die Veranstaltung als Partner. Dies unterstreicht das wachsende branchenübergreifende Interesse an softwaredefinierten und KI-gesteuerten Fertigungstechnologien.

Die Veranstaltung findet am 1. Juli 2026 von 10:00 bis 16:00 Uhr in München statt. Im Anschluss lädt eine informelle Networking-Runde zum weiteren Austausch ein.

embedded ocean (hz)

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