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Abbildung von Darstellung des Referenz-Architektur-Modells Industrie 4.0 (RAMI 4.0)

Manufacturing-X als Brückenbauer für eine industrievernetzende digitale Wertschöpfung (Quelle: Phoenix Contact)

Abbildung von Schaltschranks im Showcase

Transparenz in der Lieferkette am Beispiel eines Schaltschranks im Showcase „Digital Product Passport 4.0“ (DPP4.0) verschiedener Hersteller im Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) (Quelle: Phoenix Contact)

Vernetzte, auf Software basierende Komponenten, Maschinen und Anlagen unterliegen einem stetigen Wandel. Anforderungen an die Aufrechterhaltung der Security-Funktionalität sowie neue wertschöpfende Funktionen erweisen sich vielfach als Grund für ein Angebot über Software-Updates. Um bei einer zunehmenden Anzahl an softwarebasierten Produkten unterschiedlicher Hersteller für die Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen zu sorgen, besteht die Anforderung nach einer höheren Transparenz bezüglich der verbauten Produkte und deren Weiterentwicklung durch den Hersteller. Ziel ist es, die oftmals manuellen Prozesse – Informationsversand per E-Mail, selbstständiges Durchsuchen der Hersteller-Webseiten – um ein prozesssicheres und automatisierbares Verfahren zu ergänzen. Änderungsinformationen, beispielsweise Product Change Notifications (PCN) oder Software-Updates, stehen in diesem Szenario automatisch für die IT-Systeme des Product Lifecycle Managements (PLM) oder Asset-Managements zur Verfügung. Das steigert die Verfügbarkeit der Maschinen und Anlagen selbst bei wachsenden Anforderungen an die Security.

In der digitalen Fabrik stärken Interoperabilität in der Kommunikation und die Nutzung von Datenräumen die Resilienz, weil sich Unternehmen schneller optimieren und auf Störungen reagieren können. Außerdem lassen sich regulatorische Vorgaben der Politik, zum Beispiel zum EU Digital Product Passport, CO₂-Fußabdruck sowie zur Kreislaufwirtschaft oder Transparenz in den Lieferketten, besser abbilden.

Erweiterung der Fähigkeiten

Mit Industrie 4.0 und IoT wird die Welt der digitalen Modelle und Prozesse derart eng mit realen Objekten (Produkte, Menschen, Maschinen) und Prozessen (Geschäftsprozesse, technische Prozesse) verbunden, dass sie die Fähigkeiten von Unternehmen maßgeblich erweitert oder begrenzt. Mit Blick auf die anstehenden Herausforderungen des Klimawandels, der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz in Lieferketten sowie den spezifischen Anforderungen an die Security von Produkten und Systemen sind diese Herausforderungen nur durch automatisierbare und damit digitale Interaktionsvorgänge zu meistern. Die Verfügbarkeit einer standardisierten Datenlogistik via AAS und Datenräumen wie Factory-X ermöglicht es den beteiligten Unternehmen, gemeinschaftliche Aufgaben zu lösen, voneinander zu partizipieren und ihren Angebots- und Lösungsraum zu ergänzen.

Johannes Kalhoff Master Specialist Digital Innovations bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG in Blomberg
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