Projektunterstützung und gezielte Anwenderschulungen

S. Rein: „Die modulare Energiedatenerfassung ist eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Energieversorgung.“

S. Rein: „Die modulare Energiedatenerfassung ist eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Energieversorgung.“ (Quelle: Janitza)

Die Netzvisualisierungssoftware Gridvis ermöglicht die übersichtliche Darstellung aller benötigten Medien auf einem Dashboard.

Die Netzvisualisierungssoftware Gridvis ermöglicht die übersichtliche Darstellung aller benötigten Medien auf einem Dashboard. (Quelle: Janitza)

Auf der Light + Building 2026 in Frankfurt/M. präsentierte Janitza Energiemesstechnik und Systemlösungen für Gebäude und Infrastruktur. Im Fokus stand die Frage, wie Energiedaten in der Gebäudetechnik zur belastbaren Entscheidungsgrundlage werden.

Auf der Light + Building 2026 in Frankfurt/M. präsentierte Janitza Energiemesstechnik und
Systemlösungen für Gebäude und Infrastruktur. Im Fokus stand die Frage, wie Energiedaten in der Gebäudetechnik zur belastbaren Entscheidungsgrundlage werden. (Quelle: Janitza)

Für die Planung, die Installation und die Inbetriebnahme von Energiemanagementsystemen sind Fachkenntnisse erforderlich. Aus diesem Grund bietet Janitza Systemintegratoren und Anwendern eine umfassende Unterstützung in allen Phasen eines Projekts. „Unabhängig davon, ob ein Nutzer zum ersten Mal ein Janitza-Messgerät bedient oder ein Energiemanager aus den gewonnenen Daten mehr Nutzen ziehen möchte – unsere Lernangebote bringen Anwender weiter“, betont S. Rein.

Dabei stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: Präsenz-, Online- oder individuelle Trainings. Diese Trainings vermitteln den sicheren Umgang mit den Themenbereichen Energiemanagement, Spannungsqualität und Differenzstrommessung, sowie auch mit den Produkten und Systemlösungen. 

„Darüber hinaus kann der Support- & Field-Service wertvolle Unterstützung leisten“, ergänzt S. Rein. Ergeben sich während des laufenden Betriebs Rückfragen rund um den Einsatz des Energiemanagements, ist der Support via Telefon und E-Mail erreichbar. Bei Bedarf führen die Mitarbeiter Teamviewer-Sitzungen per Remote-Zugriff durch. Auch Inbetriebnahmen und Schulungen per Fernwartung sind möglich. Selbstverständlich stehen die Profis von Janitza auch für Vor-Ort-Einsätze zur Verfügung.

Energiemanagement gemäß Gebäudeenergiegesetz

„Ein weiteres Thema, das Gebäudebetreiber beschäftigt, ist das Gebäudeenergiegesetz (GEG)“, so S. Rein. Die Vorgabe in § 71a lautet, dass alle Nichtwohngebäude mit Heizungs- oder Klimaanlagen von mehr als 290 kW Nennleistung mit einem Gebäudeautomationssystem ausgestattet werden müssen. Dies soll erhebliche Energieeinsparungen ermöglichen.

Die Lösungen von Janitza greifen auch in diesem Bereich. „Messen, überwachen und melden bildet die Grundlage. Daraus folgen weitere Maßnahmen“, erklärt S. Rein. Hard- und Software von Janitza sind nach ISO 50001 zertifiziert. Damit ist der Anwender auf der sicheren Seite. Die Norm unterstützt ein strukturiertes Energiemanagement. Sie verbessert die Energieeffizienz, reduziert Kosten und senkt Treibhausgasemissionen.

Neue Anforderungen durch Regulierung und KI

Ein zunehmend wichtiges Thema ist der Datenschutz und die IT-Sicherheit. Die Geräte und Systeme von Janitza halten strenge Sicherheitsstandards ein und entsprechen den aktuellen Datenschutzvorschriften. Der Cyber Resilience Act, der im Jahr 2027 in Kraft treten wird, fordert zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für alle Geräte mit offenen Schnittstellen. Unternehmen sollten daher ihre Systeme rechtzeitig modernisieren, um weiterhin konform zu bleiben. „Janitza berücksichtigt Cybersicherheit bereits in der Entwicklung seiner Produkte und unterstützt seine Kunden im gesamten Prozess“, so S. Rein.

Eine Herausforderung ist auch die signifikante Umstellung von zentraler zu dezentraler Energieerzeugung. Die Speicherfähigkeit für erneuerbare Energien muss verbessert werden. Verbraucher benötigen höhere Flexibilität und Steuerbarkeit für neue Anforderungen. Diese Entwicklung unterstützt Janitza zum Beispiel mit Lösungen für das Lastmanagement.

Und auch die KI wird in Zukunft eine Rolle spielen. „Die Verwendung von künstlicher Intelligenz ist ein wichtiger Trend in der Datenanalyse. Sie kann den Anwender unterstützen, indem sie komplexe Datenmengen analysiert und einfachere, verständliche Ergebnisse liefert. Hierbei ist es wichtig, dass die Systeme flexibel sind und an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden können“, fasst S. Rein abschließend zusammen.

Energieanalysator UMG 800 im Detail

  • Basisdaten: Größe 2 TE, 300 V CAT III, Messgenauigkeit Spannung 0,2 %, 4 GByte Datenspeicher, hohe Abtastfrequenz (51,24 kHz), 1024 Samples für die Spannungsmessung, Halbwellen-Effektivwerte von 10 ms. 
  • Peripherie: RS-485, 2 × Ethernet, USB A.
  • Kommunikation: OPC UA, NTP und Modbus-TCP/IPGateway für bis zu 31 Slaves.
  • Modularität: Um bis zu 12 + 1 Module erweiterbar, bis zu 96 Strommesseingänge, bis zu 182 Digitaleingänge und bis zu 100 m Messstellenüberbrückung via Connector-Modul.
  • Webserver: Integrierter Webserver für eine komfortable Inbetriebnahme und Konfiguration. Überwachen, diagnostizieren und warten – bequem aus der Ferne.

www.janitza.com

Markus Hohl
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