Schneller geht es nicht

Bild 04: Die XTV-Klemmen leisten ein Anschlussvermögen von 1,5 mm2 bis 25 mm2 für alle Leiterarten (Quelle: Phoenix Contact)
Den abisolierten oder vorkonfektionierten Leiter einfach in eine komplett geöffnete Klemmstelle zu führen, bis das Auslösen erfolgt ist, ist die einfachste und schnellste Möglichkeit des Leiteranschlusses. Der Zeitvorteil liegt zudem darin, dass nicht von der Abisolierzange zum Schraubendreher das Werkzeug gewechselt werden muss. Dieser Faktor Zeit ist vor allem dort relevant, wo der Leiteranschluss von gut bezahlten Fachkräften durchgeführt wird und Installationen schnell gehen müssen, wie am Errichtungsort der Anlage. Schnell geht auch eine Umstellung auf die Produkte mit Push-X-Anschluss. Der Anwender versteht die Technologie intuitiv. Das Portfolio fügt sich in bereits vorhandene Produktfamilien aus dem Clipline-Complete-System ein und ist über das Zubehör kombinierbar. Auch Informationen rund um das Produkt lassen sich schnell finden: Der aufgedruckte QR-Code führt direkt zu der spezifischen Produktbeschreibung auf der Homepage.
Mit QR-Code zu mehr Informationen
Die Reihenklemmen mit Push-X-Anschluss sind erstmalig komplett bedruckt. Alle produktrelevanten Informationen, wie technische Daten, Artikelnummer und Zulassungskennzeichnungen, sind per Laserbeschriftungsverfahren auf das Gehäuse aufgebracht. Die Lesbarkeit wird dadurch verbessert. Dieses kommt der geforderten Informationsdichte entgegen. Zudem befindet sich auf dem Gehäuse ein 10 mm ×10 mm großer QR-Code. Dieser kann mit jedem Handy mit Internetverbindung gelesen werden und verlinkt direkt auf die Produktseite der Phoenix-Contact-Homepage. Hier finden Anwender weitere Informationen, wie beispielsweise Anschlussvermögen und 3D-Daten. Animationen und Bilder erläutern das Anschlussprinzip im Bereich der Push-X-Technologie.
Effizienz im Schaltschrankbau beschleunigt die Sektorenkopplung
Das Zukunftsbild der All Electric Society (AES) beschreibt eine Welt, in der regenerativ erzeugte elektrische Energie als primäre Energieform weltweit in ausreichendem Maße und vollständig wirtschaftlich zur Verfügung steht. Grundlage dafür ist die umfassende Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Sektoren von Wirtschaft und Infrastruktur. Der massive Aus- und Umbau der Infrastruktur zur Verteilung und Speicherung dezentral gewonnener, regenerativer Energie und die Elektrifizierung aller Sektoren führen zu einem stark steigenden Bedarf an Schaltanlagen. Mit herkömmlichen Produktionsverfahren lässt er sich kaum decken. Gefragt sind Lösungen im Bereich Efficient Engineering and Smart Production. Diese leisten einen entscheidenden Beitrag zur notwendigen Effizienzsteigerung im Schaltschrankbau und damit zur schnelleren Realisierung der Sektorenkopplung.
Literatur
- Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg: www.phoenixcontact.com/push-x