Komfortabler Push-In-Anschluss

Bild 3. Das FAME-1-Prüfstecksystem besteht aus der Prüfsteckleiste (1) mit Betriebsstecker (4), Prüfstecker Standard (2) und Prüfstecker Kompakt (3)

Bild 3. Das FAME-1-Prüfstecksystem besteht aus der Prüfsteckleiste (1) mit
Betriebsstecker (4), Prüfstecker Standard (2) und Prüfstecker Kompakt (3) (Quelle: Phoenix Contact)

Bild 4. Zeitsparende Verdrahtung durch einfaches Stecken des Leiters mit der Push-in-Anschlusstechnik

Bild 4. Zeitsparende Verdrahtung durch einfaches Stecken des Leiters mit der Push-in-Anschlusstechnik (Quelle: Phoenix Contact)

Mit den ständig steigenden Anforderungen an die Anwendung erhöhen sich auch die Ansprüche an die Installation der Produkte. Daraus resultieren wiederum besondere Erwartungen an die Anschlusstechnologie. Die neue Baureihe der FAME-1-Prüfsteckklemmen ist mit Push-in-Anschlusstechnik ausgestattet. Dies ermöglicht einen schnellen und werkzeuglosen Leiteranschluss. Der vorbereitete Leiter wird einfach mit geringem Kraftaufwand in die Klemmstelle gesteckt (Bild 4). Bei Bedarf lässt sich der Leiter per Pusher lösen. Auch dies kann ohne spezielles Werkzeug sogar mit einem Kugelschreiber erfolgen. Die konstante Kontaktkraft der Push-in-Feder sorgt für eine dauerhaft zuverlässige Verbindung. Die oft bei der Neuinstallation und in Wartungsplänen vorgeschriebene Kontrolle und das Nachziehen von Schraubklemmen entfällt. Durch die eindeutige Beschriftung jeder Klemmstelle lassen sich die Informationen aus den Verdrahtungsplänen zuordnen. Auch das Anbringen des Prüfsteckblocks ist einfach. Für die Montage werden rechteckige Ausschnitte in die Schaltschranktür oder den Schwenkrahmen eingebracht. Der Prüf­steckblock wird eingeschwenkt und festgeschraubt. Somit können die Produkte der FAME-1-Familie einfach, schnell und effizient eingebaut und verdrahtet werden.

Fazit

FAME-Prüfstecksysteme haben viele Vorteile gegenüber den seit Jahrzehnten eingesetzten Prüftrennklemmen. Sie sparen Zeit und erhöhen die Sicherheit bei Routineprüfungen in Mittelspannungs- und Hochspannungsschaltanlagen. Durch den modularen Aufbau können alle Funktionalitäten wie bei der Klemmenleiste abgebildet und die Schaltfolgen sicher eingehalten werden. Durch die Vielzahl der FAME-Systeme bietet Phoenix Contact für jede Applikation die passende Ausführung. Die Unterschiede der Systeme reichen von den Kontaktarten über Anschlusstechniken bis hin zu Montagearten und -aufbauten (siehe Infobox).


Infobox FAME-Prüfstecksysteme

FAME-Prüfstecksysteme bieten im Vergleich zu Messwandler-Trennklemmen eine vergleichbare Flexibilität bei erhöhter Sicherheit und Zeitersparnis sowie bei gesteigertem Bedienkomfort. Die Varianz der verschiedenen Produktreihen deckt alle marktüblichen Applikationen ab und zeichnet sich durch folgende Features aus:

  • modulare Ausführung mit 4- bis 25-poligen Prüfsteckblöcken
  • Verwendung mit oder ohne Betriebsstecker, das heißt Schließer- oder Öffner-Kontakt
  • konfigurierbarer, voreilender Stromwandlerkurzschluss in der Prüfsteckleiste oder im Prüfstecker
  • besonders gekennzeichnete Signalkontakte zur Fernmeldung und Statuserkennung
  • Montage optional auf 35-mm-Normschiene, in der Schaltschranktür oder im 19“-Rack
  • Anschlusstechniken Push-in, Schraub- und Bolzenanschluss
  • kundenspezifische online-Konfigurierung im eShop
Norbert Hoemann, Produktmarketing Industrial Cabinet Connectivity, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg, nhoemann@phoenixcontact.com, www.phoenixcontact.com
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