Drei weitere Robotertrends

Die Beispiele die drei Hersteller zeigen, dass die einfache Installation und Bedienbarkeit von Robotern nicht nur ein Zukunfts­trend ist, sondern bereits in der Realität weit gediehen ist. Und auch IFR fasst zusammen: „Die neuen Robotergenerationen sind einfacher zu installieren und zu programmieren und sie sind vernetzbar. Fortschritte bei den Kommunikationsprotokollen ermöglichen inzwischen die nahtlose Integration von Robotern in Automatisierungs- und Indus­trie-4.0-Strategien.“ In diesem Zusammenhang verweist die Federation ferner darauf, dass Industrieroboter zunehmend mit KI-Software, Bildverarbeitung und anderen Sensorsystemen ausgestattet werden, um neue anspruchsvolle Aufgaben zu meistern. 

Als weiteren Trend nennt die IFR, dass Roboter beim Klimaschutz unterstützen. So würden die Anforderungen an die Industrie, künftig möglichst CO2-neutral zu produzieren, Investi­tionen in moderne Robotertechnologie bedingen. „Moderne Roboter arbeiten energieeffizient und reduzieren mit ihrem Einsatz unmittelbar den Energieverbrauch der Produktion. Aufgrund ihrer Präzisionsarbeit wird zudem weniger Ausschuss und fehlerhafte Ware produziert, was sich positiv auf den Ressourceneinsatz und Output auswirkt. Darüber hinaus sind Roboter auch bei der kosteneffizienten Produktion von Anlagen für erneuerbare Energien im Einsatz“, meinen die IFR-Experten. Als Beispiele werden die Herstellung von Photovoltaikmodulen oder Wasserstoff-Brennstoffzellen angegeben.

Als fünften Trend führt IFR an, dass Roboter Lieferketten sichern. „Die Pandemie hat Schwächen in den globalisierten Lieferketten sichtbar gemacht. Für Hersteller besteht jetzt die Möglichkeit, Versorgungswege mit einer völlig neuen Perspektive zu denken. Wenn Automatisierung die Produktionsbedingungen angleicht, gewinnen Hersteller eine neue Flexibilität, die in Hochlohn­regionen, wie den meisten Ländern der Europäischen Union, Nordamerika, Japan oder Südkorea, bisher vielleicht nicht zur Verfügung stand. Die Automation mit Robotern bietet Produk­tivität, Flexibilität und Sicherheit“, lautet die Begründung.

www.ifr.org

www.abb.com

www.kuka.com

www.staubli.com/de/robotics

 

Inge Hübner
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