Steuerungen mit SQL-Datenbanken zuverlässig verbinden

Der Roboter nimmt den bekannten Reifentypen

Bild 6: Der Roboter nimmt den bekannten Reifentypen entsprechend von der Fördertechnik auf und fährt diesen mit dem Servogreifer in die Sprühkabine (Bild links).

Der Roboter nimmt den bekannten Reifentypen

Bild 07: Unten in der Anlage befindet sich eine separate Reinigungsstation (Bild rechts). (Quelle: Inasoft)

„Die Daten für den Trennmittelauftrag werden von einer Daten- bank abgefragt“, setzt M. Häglsperger fort. Jeder Reifentyp benötigt eine bestimmte Menge von Trennmittel. Daher ist für jeden Reifentyp in der Datenbank ein Sprührezept abgelegt. „Nach dem Sprühen werden die Informationen über den Auftrag in die Datenbank zurückgeschrieben“, so der Automatisierungsspezialist. „Damit ist die Rückverfolgung problemlos möglich.“

Als Lösung für die direkte Verbindung zwischen den unterschiedlichen SPS-Systemen und den Datenbanken haben sich die Experten von SAR für den „SQL4automation Connector“ entschieden, nachdem sie sich auf dem Markt informiert haben. Die Steuerungen können mit SQL-Befehlen (Structured Query Language) Daten aus Tabellen abfragen, in Tabellen einfügen, verändern und löschen. Außerdem können Prozeduren von Datenbanken ausgeführt werden. Ein OPC-Server wird nicht benötigt. Das verbessert die Performance, erhöht die Sicherheit und macht flexibler.

„Die Rezepte für die einzelnen Sprühlösungen sind im eigen entwickelten Manufacturing Execution System hinterlegt, welches eine direkte Schnittstelle zur Datenbank hat“, erklärt Ralf Zeilhofer, verantwortlich für IT-Lösungen bei SAR. Die zurückgespielten Informationen aus dem Prozess lassen sich dort auch analysieren. „Unsere Lösungen sind immer genau auf den Kunden zugeschnitten“, schließt er an.
Ursprünglich bestand bei SAR laut M. Häglsperger die Idee, die erforderlichen Daten über ein Visualisierungssystem abzugreifen. Allerdings stellt ein zusätzliches System auch eine Unsicherheit dar, wenn es zum Ausfall kommt. „Sollte die Visualisierung ausfallen, steht die Anlage still“, unterstreicht dies Experte M. Häglsperger. Die jetzige Lösung ermöglicht es, alles in der Steuerung zu konzentrieren. Der „SQL4automation Connector“ erfüllt sehr hohe Anforderungen an Zuverlässigkeit und Performance. „Bis jetzt haben wir gute Erfahrungen mit ,SQL4auto- mation‘“, schließt der SAR-Mann ab.

Literatur

[1] SAR Elektronic GmbH, Dingolfing: www.sar.biz

[2] „SQL4automation“: www.sql4automation.com

[3] Inasoft GmbH, Lyssach/Schweiz: www.inasoft.ch  www.inasoft.ch 

Inasoft GmbH
4 / 4

Ähnliche Beiträge