Das Sudhaus von BW Procestechniek N. V. ist für Saint-Denis auf La Réunion

Das Sudhaus von BW Procestechniek N. V. ist für Saint-Denis auf La Réunion bestimmt und wird pro Sud 100 hl bis 120 hl Bier liefern (Quelle: Valérie Couplez/Industrial Automation, Louwers Mediagroep BVBA)

BW Procestechniek N. V. ist ein junges Unternehmen mit Sitz in Lier, etwa 10 km östlich von Antwerpen in Belgien. Es hat sich auf die Herstellung von Fertigungsanlagen spezialisiert. „BW“ steht für „Borsbeekse Werkhuizen“, wo das Unternehmen seinen Ursprung nahm. Es entstand vor dreißig Jahren in Borsbeek als lokales Technologieunternehmen für die Lebensmittelindustrie. Im Lauf der Zeit hat es sich dann zunehmend auf Brauereien spezialisiert. Heute sind nationale und internationale Brauereien dort Stammkunden. „Eine ganz eigene Welt, in der wir aufgrund unserer erworbenen Erfahrung und unserer Flexibilität den Unterschied ausmachen können“, sagt Projektmanager Bart Courtens. „Seit 2013 agieren wir von Lier aus, da für eine weitere Expansion in Borsbeek kein Platz mehr war. Das verschaffte uns die entsprechende Bewegungsfreiheit, auch größere Projekte bewältigen zu können.“

Sudhaus für die Insel La Réunion

Ein gutes Beispiel dafür liefert das neue Sudhaus, das BW Procestechniek zurzeit für Heineken baut. „Es handelt sich um ein komplettes Sudhaus und die Malzverarbeitung – eines der größten Projekte, die wir bis jetzt durchgeführt haben“, sagt B. Courtens. Das Sudhaus ist für Saint-Denis auf La Réunion bestimmt und wird pro Sud 100 hl bis 120 hl Bier liefern. „Das heutige Sudhaus erhielt 2008 bereits ein Retrofit von uns. Wir haben neue Ventile, Rohrleitungen und Automatisierung für das Sudhaus installiert. Wir hatten für diese Komponenten mit einer Lebensdauer von fünf Jahren gerechnet. Sie währte letztendlich mehr als doppelt so lange und dadurch hatten wir bei dieser Ausschreibung bestimmt die Nase vorn“, erläutert der Projektmanager den Grund, dass man sich für das kleine belgische Unternehmen entschied. „Außerdem kannten wir selbstverständlich die Situation vor Ort. Es war schließlich ein ganz schönes Puzzle, weil wir die Anlage über mehrere Etagen in ein schmales Gebäude einbauen mussten“, gibt er weiter an.

 

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