Sensorikautonomie

Lidar-Sensor R2000, Pepperl-Fuchs

Der Lidar-Sensor R2000.
(Quelle: Pepperl-Fuchs)

Sensorik 4.0 umfasst aber nicht nur drahtgebundene Komponenten, sondern beispielsweise auch das autonome IoT-Sensorkonzept Wilsen von Pepperl+Fuchs. Batteriebetriebene Ultraschall-Sensoren „Wilsen.sonic.level“ mit drahtloser Datenübertragung über Low-Power-Technologien zum Einbau in Tanks, Silos oder andere Ent- und Versorgungsbehälter ermöglichen die kontinuierliche Erfassung von Füllständen, Temperaturen und Geopositionen. Die Einsatzmöglichkeiten der Ultraschall- Sensortechnologie werden so auch auf Bereiche außerhalb der klassischen Automatisierung, wie Entsorgung, Nachschublogistik, Landwirtschaft oder Erfassung von Umweltdaten, erweitert. Die industriegerechte Ausführung in Schutzart IP66/67 und der erweiterte Temperaturbereich von –25 °C bis 70 °C ermöglichen den Einsatz auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen. Dank der energiesparenden Auslegung von „Wilsen.sonic.level“ beträgt die Batterielebensdauer mehrere Jahre. Die Übertragung der Sensordaten, deren Parametrierung und auch die Verwaltung einer kompletten Sensorflotte erfolgt drahtlos im Internet der Dinge. Das Internet ist jedoch kein Muss: Durch den Einsatz von standardisierten Technologien wie Lorawan können Anwender auch komplett unabhängige Lösungen zur Verwaltung der Daten aufbauen und nutzen. In jedem Fall stehen lückenlose Zustandsdaten von stationären und auch mobilen Behältern zentral zur Verfügung. Über ein entsprechendes API können übergeordnete IT-Systeme auf die Sensordaten zugreifen und zum Beispiel die Nachschublogistik von Baustoffen oder die Entleerung von Entsorgungs-Containern übergreifend organisieren.

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