Stack-Monitoring und mehr
Zu den vielen Überwachungsaufgaben eines lückenlosen CMS (Condition Monitoring System) gehört auch die Erfassung der Leistungsaufnahme des Gleichrichters. Mit genauen Messdaten kann der Betreiber selbst entscheiden, wann ein Service sinnvoll ist. Ebenfalls lässt sich der Stack durch andere Parametereinstellungen in einem optimierten Betriebspunkt abhängig von der jeweiligen Situation halten. Das ist gerade bei abgelegenen Anlagen ein wichtiger wirtschaftlicher Aspekt.
Weidmüller entwickelt ständig weitere Komponenten für sein CMS-Portfolio, beispielsweise den Vibrationssensor u-sense zur Überwachung von Pumpen und Kompressoren. Deren Schwingungsverhalten gibt Auskunft über den Verschleiß von Lagern oder andere sich anbahnende Fehler. Dank Batteriebetrieb, Bluetooth-Anbindung und individueller Befestigungsmöglichkeiten eignet sich dieser Sensor auch für die nachträgliche Montage. Weitere Sensoren, etwa zum Überwachen von Vorspannungskräften, sind in der Entwicklung. Die Stacks werden mit vorgespannten Federn gehalten, damit sie sich bei Temperaturwechseln ausdehnen können und nicht undicht werden. Eine permanente Überwachung macht einturnusgemäßes Nachziehen per Drehmomentschlüssel überflüssig.
Alles aus einer Hand
Weidmüller verfügt ebenfalls über ein eigenes akkreditiertes Labor, um projektspezifische Lösungen normengerecht zu entwickeln. Damit ist das Unternehmen in der Lage, alle Module von der Stack Kontaktierung bis zur Datenanalytik für CMS und Predictive Maintenance in der Wasserstofferzeugung zur Verfügung zu stellen. Alle Komponenten entsprechen den höchsten Anforderungen und Richtlinien, unter anderem der Atex-Direktive oder auch den UL-Standards.